12.02.2010

Das Monster des Heavy Metals

Die Flucht ()

Aus Beruhigung und vielleicht auch aus Verzweiflung pfiff ich die Rockerhymne "Higway to Heaven" vor mich hin.
Irgendwie beruhigte das tatsächlich ein wenig.Das Monster gab einen erstaunten und verwirrten Laut von sich.Es spürte aber auch die beruhigende Wirkung und stimmte sogleich mit mir ein.


Es war keine Wache weit und breit zu sehen.Nur ein Wachhund lag
im hintersten Eck des Raumes und sah wehmütig zu uns herüber.Als ich Richtung Hund blickte,sah ich dort einen Schlüsselbund am Boden liegen.
Der mußte einem Wachmann aus der Hosentasche gefallen sein.Ob er wohl in das Schloss unserer Zellen passte?
Die Chance dafür hielt ich zwar für sehr gering,aber als ich an die vergangenen 12 Stunden dachte, auch nicht für unmöglich!


Der Hund bekam wohl Gefallen an der Melodie der Rockerhymne,denn er erhob sich langsam und steuerte in Richtung unserer Zellen zu.
Ich konnte meinen Augen nicht trauen!
Was jetzt geschah war wirklich unglaublich!
Die rechte Hinterpfote des Hundes verfing sich irgendwie in dem Schlüsselbund und er schien es nicht einmal zu bemerken.
Durch diesem Zufall,oder wie man das auch nennen wollte,war der Schlüssel nun greifbar nahe.
Nun stand der Hund direkt vor meiner Zelle.Langsam langte ich durch das Gitter meiner Zelle um ihn zu streicheln.Ich wollte ihn auf gar keinem Fall irgendwie erschrecken.
Da öffnete sich plötzlich die Tür des Raumes und der Hund erschreckte sich
so sehr,daß er fluchtartig in sein Eck zurück spurtete.Nun lag der Schlüsselbund direkt vor mir.Blitzschnell packte ich ihn und verstaute ihn sicher in meiner Jackentasche.
Der Wachmann schien nichts mitbekommen zu haben,denn er schaute nur prüfend zu unseren Zellen und schloss die Tür wieder.


Jetzt probierte ich zitternd mit irgendeinem Schlüssel meine Zellentür aufzubekommen.
Ich vernahm ein beruhigendes "Klick" und die Tür sprang auf.
Die Panik des Monsters war förmlich zu spüren.Wahrscheinlich hatte es Angst ich würde es einfach zurücklassen,was mir natürlich nie in den Sinn gekommen wäre.Auf Anhieb fand ich auch den Schlüssel um die Zelle des Monsters zu öffnen.Jetzt blieben nur noch seine Fesseln.
Nervös fingerte ich am Bund herum.Nach vermeintlich endlosen Minuten war auch diese Hürde gepackt und wir flohen aus unseren Gefängnissen.

Nur wo sollten wir jetzt hin?
Wir waren jetzt ja flüchtige Schwerverbrecher!






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