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Rezension "Wir Kinder von Bergen-Belsen"



Meine Meinung: Ich habe vor vielen, vielen Jahren schon mal das Tagebuch der Anne Frank gelesen auch das hat mich berührt. Aber diese Geschichte hat mich noch weitaus mehr berührt, ich hab teilweise die Tränen nur noch schwer zurückhalten können, so hat mich Hetty´s Schicksal bewegt. Hetty ist keine Romanfigur wie viele andere, sie ist die Autorin dieses Buches und hat dies leider alles erleben müssen was sie dort schildert und dabei hat sie letztenendes noch viel Glück gehabt. Hetty ist nämlich noch ein Kind als der Krieg in Deutschland ausbricht, sie lebt mit ihrer Familie in Amsterdam, welches ja von den deutschen erobert worden ist und von den Juden “gesäubert” werden sollte. Trotz der Tatsache das ihr Vater alles unternimmt damit seine Familie nicht deportiert wird kommt es dann doch irgendwann dazu und die ganze Familie wird in das Konzentrationslager Bergen-Belsen gebracht. Ich möchte nicht wissen wie es ist nur eine Scheibe Brot oder eine “Brühe” am Tag zu essen zu bekommen. Man kennt jene Bilder von ausgehungerten Menschen, Hetty war mittendrin und hatte doch immer ein wenig Glück gehabt, vermutlich hätte sie sonst auch dieses Buch nicht schreiben können. Eines Tages wird sie von Ihrem Vater getrennt, der in ein anderes Konzentrationslager geschickt wird, ihre Mutter wird ihr nur einen Tag später genommen und sie und Ihre beiden kleinen Brüder sind von dem Zeitpunkt auf sich alleine gestellt. Aber auch sie kommen in einen anderen Lagerteil wo das Kinderhaus von Bergen-Belsen entsteht. Hetty E Verolme beschreibt in diesem Buch das alltägliche Leben im Kozentrationslager Bergen-Belsen, ob es um das essen geht, Wäsche waschen oder die Hygienischen Zustände. Auch den Grausamkeiten die in den Konzentrationslagern an der Tageordnung waren kommen nicht zu kurz. Mein Fazit: Meist lass ich diesen Punkt ja weg. (Das Fazit) Und schreibe das mir ein Buch super toll gefallen hat, wenn es denn dann auch so ist. Bei diesem Buch mag ich es nicht wirklich so schreiben. Mir hat es mehr als gut gefallen, aber es hat mich auch sehr tief berührt, es hat mich nachdenklich gemacht. Ich lese viel in Bus und Bahn und wenn ich dann am Hauptbahnhof in Hamburg umgestiegen bin und mir der Duft der Bäcker oder sonstigen Fressmeilen in die Nase stieg habe ich oft so bei mir gedacht das Hetty auf derartiges viele, viele Jahre verzichten musste. Dieses Buch hat etwas in mir bewegt und mir gezeigt das es nicht normal ist das man Essen immer und überall in Überfluss bekommen kann, es hat mir vor allen dingen auch die Augen geöffnet wie schlimm es wirklich in Konzentrationslagern zugegangen ist. Klar man hat entsprechende Story schon oft gehört, im Geschichtsunterricht, im Fernsehen und wo sonst noch. Aber Hetty E Verolme hat IHRE Geschichte erzählt und zwar die ungeschönte Wahrheit und die ist viel Grausamer als jede Geschichtsstunde oder Fernsehbericht. Ich möchte euch einfach bitten, lest dieses Buch, denn es ist mehr als Lesenswert, am Ende hat sie noch Fotos eingefügt aus dem Lager und von sich und Ihrer Familie, es sind auch noch weitere Dokument mit drin. Erst diese Fotos und Dokumente machen aus Hetty einen echten Menschen.

Rezensent: 4



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