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Rezension "Tod im Eichsfeld "



So jetzt wird es etwas kritischer. Der Schreibstil von Astrid Seehaus hat mich überzeugt. Das schon mal vorne weg. Aber ich brauchte einige Anläufe bis ich wirklich das Buch durchlesen konnte. Es geht direkt, und noch in Erfurt, mit einem großen Knall los. Man ist sofort im Geschehen drin und es ist sofort Action. Aber ob das so gut ist weiß ich nicht. Ich hatte dadurch echt meine Schwierigkeiten mit den Charakteren. Die waren mir zu dem Zeitpunkt noch zu flach, zu unpersönlich. Nur Jessi, die Tochter von Frank Rothe dem Kommissar lernen wir da schon näher kennen und erfahren ein wenig was von ihr. Aber auch das hat mir in der Situation nicht wirklich was gebracht weil ich noch gar nicht drin war. Anschließend plätschert es ein paar Seiten voran. Nicht wirklich viel passiert … bis zum Mord an Georg Stahlmann, dem Großbauern von Böseckendorf. Ab da wird es dann auch erst richtig spannen. Leider kann man nicht so wirklich mitfiebern. Ich hatte während des Lesens immer mal wieder jemanden anders in Verdacht. Denn mögliche Täter gibt es mehr als genug. Am Ende war es jemand den ich so gar nicht auf meiner Liste hatte und ich weiß bis jetzt nicht wie Frank Rothe auf den kam. Das sehe ich übrigens als ziemlichen Minuspunkt an. Irgendwas verheimlicht der uns  und ich liebe es nun mal bei Krimi´s mitzufiebern un mit zu ermitteln. Das war leider nur bedingt möglich.

Am Anfang kam ich nicht rein, zum Ende hin wollte ich immer weiter lesen. Was sagt das über das Buch aus? Ein sehr schöner Spannungsbogen der aber leider erst zum Ende des 1/3 wirklich beginnt oder anders gesagt mit dem Mord. Die Kennenlernphase der Charaktere ist mir leider zu flach, zwar mit einem Knall aber so wirklich lieben oder hassen kann ich bis zum Mord keinen und so wirklich meine Lieblinge hatte ich vielleicht auf den letzten 50 Seiten.

Fazit:

Es lohnt sich das Buch zu lesen, sollte aber auf den ersten Seiten ein wenig durchhalte vermögen haben, am Ende lohnt es sich dann 



Rezensent: 4



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