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Rezension(en) zu den Büchern von Annette Eickert



Das ist nun meine erste Rezension, also habt ein bisschen Nachsicht mit mir.

Ich habe das Buch Pech und Schwefel in die Hand genommen und war bereits vom Cover sehr angetan.
Es geht um die Zwillingsbrüder Ronor und Nomarac, die unter schlimmen Umständen in einer Nacht ihre ganze Familie verlieren und selbst nur knapp dem eigenen Tod von der Schippe gesprungen sind. Damit fängt das Buch an und man ist sofort mitten im Geschehen und leidet mit ihnen. Sie versuchen Hilfe zu finden, doch was sie finden ist erst einmal nicht das, was sie gewohnt sind. An dieser Stelle möchte ich nicht so viel verraten, denn es ist für den Leser eine wirkliche Überraschung. Als man denkt, sie könnten es schaffen, dass ihnen jemand hilft, passiert etwas sehr Unvorsehbares und ich als Leser war sehr aufgewühlt und konnte das Buch darauf nicht mehr aus den Händen legen.
Dann endlich finden die Brüder so etwas wie Frieden und eine Freundin, die sich um sie aus tiefstem Herzen sorgt. Die Gefühle zwischen den drei Charakteren sind sehr gut und mitreißenden geschrieben. Man kann sich in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen und sich mit ihnen freuen, leiden, trauern, verzweifeln und hoffen.
Doch das Schicksal hält besonders für die Zwillinge eine weitere Prüfung parat und stürzt sie nach einigen Jahren in eine gefährliche Situation, aus der es erst einmal kein Entrinnen gibt. Aber der Zusammenhalt der Brüder ist und bleibt ein großes Thema in diesem Buch und ist sehr anschaulich und faszinierend beschrieben. Gerade als man denkt, es ist vorbei, passieren Dinge, die die Spannung weiter in die Höhe treibt und fesselt.
Der Schluss ist wieder eine große Überraschung und ich konnte mir das Lächeln nicht verkneifen. Ich habe mich richtig gefreut und mit einem sehr guten Gefühl das Buch geschlossen.

Der hohe Spannungsbogen von Anfang an macht es sehr schwer, dass Buch zwischendrin überhaupt zu schließen. Das Buch enthält alles, Spannung, Abenteuer, Freundschaft, Trauer, Verzweiflung, Freude, Liebe, Angst, Wut, Glaube und Hoffnung.
Beim Lesen hatte ich die Fantasywelt von Annette Eickert direkt vor Augen und ich fühlte mich mitten im Geschehen, was nicht oft bei mir vorkommt. Der Glossar am Ende ist nochmals eine gute Bereicherung für den Leser und die Karte am Anfang des Buches ebenfalls.
Der gesamte Verlauf der Geschichte ist gut strukturiert und macht während dem Lesen Lust auf mehr.

Im Ganzen bin ich fasziniert von Pech und Schwefel und da ich auch ihre beiden Vorgängerbücher Ynsanter - Seele des Feuers Band 1 und Band 2 gelesen habe, kann ich sagen, es ist nicht zwingend notwendig, dass man die beiden Bücher kennt. Es ist unabhängig von Ynsanter geschrieben und trotzdem entgeht dem Leser kein wichtiges Detail.
Ich liebe den Schreibstil von Annette Eickert, die es immer wieder von Neuem schafft, eine faszinierende und hinreißende Geschichte zu schreiben und wartete sehnsüchtig auf neue Werke von ihr.
Das Buch ist eine wunderbare Perle unter all den Fantasybüchern die ich kenne und kann es jedem Fantasyfan wärmstens empfehlen.
Es zählt zu meinen persönlichen Bestsellern!

(erschienen auf www.Amazon.de)

Rezensent: 3



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