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Rezension "Mädchendurst"



Mädchendurst

Autor: Timo Leibig, geboren 1985, studierte in Nürnberg interaktives Design und verbale Kommunikation. Seitdem arbeitet er freiberuflich als Schriftsteller, Webentwickler und Creative Director. Er stammt aus Pleinfeld im Fränkischen Seenland, dessen ausgedehnte Wälder, historische Bauwerke und fröhliche Feste ihn zu so mancher Idee für seine Thriller inspirierten. (Quelle: Leibig - Verlag und Werbung)

Leonore Goldmann ist gerade auf dem Schießplatz, und ärgert sich über Ihre Treffgenauigkeit. Dies hat aufgrund Ihrer MS-Erkrankung stark nachgelassen. Plötzlich überrascht sie der Praktikant, den sie vor lauter Schreck fast erschossen hätte. Dieser sagt Leonore bescheid, dass sie dringend benötigt wird. Eine Gruppe, aufgebrachter Eltern befindet sich vor dem Büro. Damit nimmt der Fall für Leonore Goldmann und Ihrem PartnerWalter Brandner.

Das Buch hat 59 Kapitel, plus einem Prolog und Epilog. Die Kapitelangabe wird durch eine dickgedruckte Zahl angegeben und durch die Angabe von Tag und Uhrzeit. Hier fällt sofort auf, dass die Angabe der Jahreszahl nett gewesen wäre, da man so sehr schnell durcheinander kommen kann, in welchem Zeitraum die Handlung gerade spielt (Die Story spielt teilweise in der Vergangenheit). Das kürzeste der Kapitel besteht aus gerade Mal 2 Seiten. Jedes der Kapitel springt dabei zwischen den Personen, so liest man die Story aus den jeweiligen Sichtweisen. Schon der Prolog wirft viele Fragen auf und baut so eine gewisse Spannung auf. Außerdem baut der Autor dadurch Spannung auf, dass die ersten Kapitel aprupt aufhören bzw. ein offenes Ende haben.
Die Charakter Einführung ist sehr gut gemacht. So erfahren wir im Laufe des Buches einiges über die beiden Kommissare (Dienstzeit, Erkrankungen). Dies ist von Vorteil, für Folgeromane, da man es so mit Charakteren zu tun hat, die eine Persönlichkeit haben. Aber auch die übrigen Charaktere werden gut und detailliert beschrieben. So wird der Grund für die Morde in den Kapiteln klar, in denen der Mörder über seine Vergangenheit spricht. Dies tut er in der Ich-Form. So liest sich das alles, als würde er eine Aussage machen bzw. direkt mit dem Leser reden. Das führt aber auch dazu, dass wir dem Mörder von Beginn des Buches an, kennen. Dies führt gerade zum Ende hin dazu, das die anfangs aufgebaute Spannung kaum noch vorhanden ist und auch die Handlung etwas durchschaubar wird. Dies tut dem Lesespaß jedoch keinen Abbruch.

Cover: Das Cover ist Schwarz gehalten. Wir sehen einen See, an dem sich eine Bootshütte befindet. Diese befndet sich in mitten eines Waldes, auf einem Berg. Damit hat das Cover auch einen direkten Bezug zum Inhalt des Buches. Dies ist nämlich der Ort, an dem der Mörder in seiner Kindheit oft war.

Fazit: Mädchendurst ist ein Thriller, dem ich jedem Empfehlen kann. Wir haben es mit keinem Super-Thriller zu tun aber das muss es ja auch nicht immer sein. Ein detailliert geschriebener Thriller, der viel Wert auf die Charaktere legt, daher bekommt er von mir 3/5 Sternen.



Rezensent: Heinz Peter Brücksken



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