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Rezension "Das Kapitänshaus"



Ich liebe ja eh die die Bücher aus dem Schlehdorn Verlag, speziell die Kinderbücher. Denn all diese Bücher haben eins gemeinsam. Die sehr Hochwertige Aufmachung. Es wird weder beim Papier gespart welches immer Kindgerecht dick ist, noch beim Cover. Es sind Bücher die lange Zeit auch in unaufgeräumten Kinderzimmern überleben können und auch mehrfaches Lesen wirklich unbeschadet überstehen.

In diesem Buch spielt mal nicht das Piepvögelchen die Hauptrolle. Es sind hier gleich 5 Tiere. Ein Kater, eine Maus, eine Fledermaus, eine Möwe und ein Igel. Normalerweise nicht unbedingt Tiere die in der Natur Freundschaft schließen würden. In Büchern ist aber alles möglich, besonders in Kinderbüchern und so werden diese 5 Freunde. Wie genau das verrate ich natürlich nicht. Außerdem spielt ein Kapitänshaus eine rolle, dessen Bewohner im laufe der Geschichte zurück kommt. Außerdem ist da noch die Postbotin. Damit wären die Hauptcharaktere auch schon alle genannt und ich denke es ist in einem Kindgerechten Maßstab.

Wenn ich die Geschichte auf das wesentliche zusammenfassen müsste würde ich sagen es geht um Freundschaft, um Mut und an den glauben an das Unmögliche. Und es geht auch ein wenig um Hoffnung. In diesem Buch lernt man das wenn man zusammen hält eigentlich alles schaffen kann.

Das Buch hat eine Kindgerechte Schrift und ist zusätzlich schön groß, die Geschichte lässt sich wunderbar flüssig lesen, die Worte sind nicht zu schwierig gewählt als das ein Leseanfänger damit nicht zurecht kommen würde, aber es ist auch eine Geschichte die man ohne weiteres vorlesen kann, also auch für die kleineren geeignet. Die Geschichte wird immer mal wieder durch wunderbar, detailreiche, Zeichnungen unterbrochen in denen man so vieles entdecken kann. Man kann mit seinen Kindern hier wunderbar ganz viele Kleinigkeiten entdecken. Mein persönlich liebstes Bild ist ein Seemann (dem das Kapitänshaus gehört) der in der Küche steht und Pfannkuchen wendet. Diesen Seemann kenne ich! Oder zumindest jemanden der diesem zum Verwechseln ähnlich sieht. Nur das der Bart noch nicht ganz so grau ist. Aber das selbe lächeln, die selben Augen und eine sehr ähnliche Statur. Diese Person hat übrigens auch ein Boot und einen Bootsführerschein, ist sozusagen auch Kapitän (halt nur im Privaten Rahmen). Jetzt aber kommt der Hammer, weder Charlotte Hintzmann, noch der Verlag kennen jene Person. Ich habe ihnen mal ein Foto geschickt von der Person und sie haben nicht schlecht gestaunt. Denn bereits auf der Leipziger Buchmesse bin ich über dieses Bild gestolpert und hatte es ihnen auch erzählt das es diese Ähnlichkeit gibt.

Alles in allem muss ich diese wunderschöne Geschichte allen Eltern ans Herz legen, dieses Buch sollte jedes Kind mal gelesen haben und die Bilder erkundet.



Rezensent: 4



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