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Rezension "Blutiger Sommer"



Der historische Kriminalroman „Blutiger Sommer“ von Gabriella Wollenhaupt und Friesemann Grenz wurde 2012 vom Grafit Verlag aus Dortmund veröffentlicht.

Justus von Kleist, königlicher-preußischer Polizeidirektor in anno 1846, muss in dem Roman 2 Mordserien in Berlin aufklären. Bei seiner Recherche setzt er sich mit der politischen Situation, dem gemeinen Volk und seiner eigenen Familie auseinander. Dabei geht er sehr aufgeschlossen und behutsam auf die Suche. Machtgehabe, wie sein Vorgesetzter Eugen von Puttkamer zu Tage führt, zwingen ihn zusätzlich, ungewöhnliche Wege zu beschreiten, um an sein Ziel zu kommen.

Die Autoren Wollenhaupt und Grenz beleben die Geschichte, in dem sie Dialoge mit den Gesellschaftschichten mit deren Dialekt, Slang und Hochdeutsch verwenden. Alles in einem liest sich der Roman sehr angenehm.

Die Personen im Roman sind angelehnt an wahren Persönlichkeiten der beschriebenen Zeit, so dass diese sehr authentisch und glaubwürdig wirken. Die Hauptgeschichte wird mit vielen Elementen der damaligen Zeit geschmückt und zeigt wunderbar die Schere der Gesellschaften sowie die politischen Verstrickungen, die später zu den Weltkriegen beigetragen haben. Beiläufig werden auch historische Punkte, wie z.B. die Weberzeit, erwähnt, die sehr schön in die Geschichte eingebunden wurden.

Fazit:

„Blutiger Sommer“ verspricht nicht nur Spannung, sondern zeigt dem Leser auch geschichtliche Punkte und Probleme des 19 Jahrhunderts auf. Ein Muss für Leser, die die „Geschichte“ lieben.



Rezensent: Redaktion



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