Andreas Rossmann liest aus seinem Reisetagebuch „Mit dem Rücken zum Meer“

Jeder, der interessante Literatur-News für uns hat, die unseren Besuchern nicht vorenthalten bleiben sollten, schickt diese bitte an zentrale@gedanken-sind-frei.de.

16.01.2018

Pressemitteilung:

Andreas Rossmann liest aus seinem Reisetagebuch „Mit dem Rücken zum Meer“

Ein etwas anderes Buch über Sizilien, das nicht die Sehenswürdigkeiten abfährt, nicht Taormina und Cefalù, Piazza Armerina und das Tal der Tempel bestaunt. Der Autor hat sie alle besucht und auf den Wegen, oft Umwegen, eine Wirklichkeit wahrgenommen, die in den Kunst- und Reiseführern nicht vorkommt, eine Gegenwart voller Überraschungen und Entdeckungen, die im Schatten der übermächtigen Geschichte lebt.
Alltagsgeschichten und Zufallsbegegnungen werden geschildert und gesammelt, Schlag- und Streiflichter eröffnen Blicke auf ein Sizilien, das real ist und doch fremd anmutet, führen über Flughäfen und Bahnhöfe in Bars und Restaurants, zu Hütten und Palästen, in die Straßen von Palermo und in entlegene Bergnester, zu aufgegebenen Schwefelgruben und in vom Erdbeben ausgelöschte Dörfer, in die letzte Stadt Italiens und einmal sogar ins Krankenhaus.

Literarische Spuren, von Goethe über Sciascia und Joachim Fest bis zu Roberto Alajmo, werden aufgenommen, die Stätten der Kindheit von Giuseppe Tomasi di Lampedusa in Palermo und in Santa Margherita di Belice aufgesucht.

Vor allem aber wird von Menschen, Dagebliebenen und Rückkehrern, Emigranten und Immigranten, Adligen und „kleinen“ Leuten, Mafiagegnern und Mafiaverdrängern erzählt: Die Geschichten, Skizzen und Episoden, Porträts und Miniaturen fügen sich zu einem Kaleidoskop, das mehr als nur einem Vorurteil über Sizilien, dem vom verschlossenen Sizilianer, vergnüglich widerspricht. Eindrücke und Erlebnisse eines Sommers, so unerwartet und anregend, dass das Reisetagebuch in den folgenden vier Jahren fortgeschrieben werden musste.
Die Texte werden weniger begleitet als interpunktiert von Fotografien, die Barbara Klemm auf Reisen in Sizilien aufgenommen hat. Sie erzählen eine eigene Geschichte.

Andreas Rossmann ist NRW-Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er berichtete vor allem über die Theaterszene der Region, bald kamen Kulturpolitik, Denkmalschutz, Architektur und Stadtentwicklung als Schwerpunkte hinzu. Von 1990 bis 1995 war er Mitglied im Auswahlgremium der Mülheimer Theatertage; 1993 erhielt er ein Stipendium der Università di Siena, 2000 den Journalistenpreis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.
Der Reportagenband „Der Rauch verbindet die Städte nicht mehr. Ruhrgebiet: Orte, Bauten, Szenen“, der wie die Architekturmonographie „Max Ernst Museum“ im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, erschienen ist, wurde 2014 im Wettbewerb des „Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.


Veranstaltungsdaten:

24. Januar 2018, 20 Uhr
Buchhandlung Proust Wörter + Töne
Am Handelshof 1
45127 Essen

Eintritt: € 8 / erm. € 6
Tel.: 0201 83 96 84 0
Karten sind in der Buchhandlung Proust erhältlich
Vorbestellte und reservierte Karten müssen spätestens 2 Tage vor der Veranstaltung bei Proust abgeholt werden, ansonsten gehen die Karten wieder in den Verkauf

Literaturbüro Ruhr e.V.



weitere News

Social Media

Letzte Einträge

Mein Werk eintragen!

- neu - bearbeitet

Gsf Buchtipp



Rezension

Aktionen / Gewinnspiele



Mein Gewinnspiel starten

Worthupferl


Mehr Worthupferl? Klick!
nach oben