12.09.2007

Von Austern und Fischen

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Ferdinand saß, so wie er es jeden Freitag tat, am Strand und schaute den Wellen zu. An diesem Abend war es nicht so stürmisch wie in den Wochen davor. Die Wellen bewegten sich sanft durch das Wasser und waren weder besonders geräuschvoll noch fielen sie durch eine erwähnenswerte Höhe auf. Ferdinand fühlte sich gut. Er spürte die angenehme Meeresluft in seinen Lungen und atmete sie bewusst langsam ein und aus.

Doch Ferdinands gute Laune hielt nicht lange an, denn er musste oft daran denken, was damals geschah. Und genauso war es an diesem Tag, als er auf das Wasser starrte und seine Gedanken ihn weit in die Vergangenheit trugen. Da war sie wieder vor seinen Augen. Es kam Ferdinand vor, als wenn seine Frau direkt vor ihm stand, doch es konnte nicht war sein, denn sie war schon vor Jahren gestorben. Er erinnerte sich genau an den Tag, als er sich von seiner Liebsten verabschiedete, um seiner täglichen Arbeit des Fischens nachzugehen.

"Ich kenne dich jetzt schon so lange und du hast mich noch nie mit zum Fischen genommen", sagte die Frau des jungen Mannes, "ich würde dich heute gerne einmal begleiten." ...



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  • Stichwörter

  • Fisch, Tod, fischen, Austern, See, Meer, Wasser
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