11.01.2017


Dieses eine, das bestimmte, nicht zu rüttelnde, feste, seit jahren bröckelt es.

Immer wieder fällt ein stück ab, und es kommen keine neuen, rückhalt gebenden, momente dazu.

Nur bröckeln. Des öfteren auch ganze felsen, die sich niederstürzen.

 

Die zeit spiralisiert weiter. Es geht nur weiter. Dieses unumstößliche, sich nie beruhigende phänomen, immer in gleichmütiger aufruhr, immer im aufbruch, wird lediglich durch benennung, aufzählung der rasenden schritte nach vorn erkannt. Beiläufig.

 

Die so unumstößlich gedachten eigenschaften fallen weg. Nach und nach. Ärgerlich empfundne leere macht sich breit. Und breiter.

 

Ich suche nach ersatz, ohne zu wissen, ich suche nach ersatz. Und finde ausnahmslos dünnes, geplättetes, schrumpfendes.

Und immer wieder diese fragen, diese herbeisehnung nach gemauertem, nach den momenten der ruhe.

 

Japsend, hinterherhechelnd, hinter unbestimmtem.

 

Es fällt weg diese kinderei des ziels. Des erreichen müssens, des erledigenden, des abschlusses, der freigibt für die nächste idiotie.

 

Wehmütiges aufatmen.

 

 

 

 

 



Literatur News

Social Media

Letzte Einträge

Mein Werk eintragen!

- neu - bearbeitet

Gsf Buchtipp



Rezension

Aktionen / Gewinnspiele



Mein Gewinnspiel starten

Worthupferl


Mehr Worthupferl? Klick!
nach oben