20.01.2010

Das unwissende Glück!

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Ich, ich habe Hunger!
ich habe Durst, ich bin allein
und obendrein bin ich pleite.
Ich habe überhaupt nichts, mit dem ich imponieren könnte.


Als ich noch ein Kind war,
da war es einfacher.
Als ich irgendwo hinging,
da scheint es mir, als ob ich Dich schon 'mal gesehen hätte!


Sie ist da, fast ganz in der Nähe,
und die Schuljahre gehen dahin.
Wann würde der Tag kommen?
an dem ich geboren werde und Du mich nimmst!


Als ich noch ein Kind war,
da war es einfacher.
Ich brauchte nur zu weinen
und alle Sachen wurden zu mir herangetragen!


Aber heute ist es etwas anderes.
Man muß sich andauernd herumschlagen.
Zwei Zimmer sind ausreichend,
nichtsdestoweniger denke ich die ganze Zeit an Dich!
Immer mehr und mehr für uns, alle beide,
das ist es, was ich möchte.


Ich, ich bin allein, Du auch nicht.
Wir tranken an der Quelle,
wir werden das essen, was übrigbleibt.


Und die Schlacht, um die es geht,
steckt in unseren Herzen,
mach' mir bitte keine Angst mehr!


Ich auch, ich bin nicht Chauvin,
doch von Zeit zu Zeit
ist es notwendig, daß wir unser Glück beim Schopfe packten.
Wir, alle beide: "Zu Wasser, zu Lande und in der Luft."
Das ist es, was ich möchte!


Ich, ich habe Hunger!
ich habe Durst, ich bin allein
und obendrein bin ich pleite.
Ich habe überhaupt nichts, mit dem ich imponieren könnte.


Sie ist da, beinah' vollkommen bereit,
das ist es, was ich im Kopf habe!
Doch ich bin noch nicht geboren.
Noch nicht geboren, noch nicht geboren.


Ich, ich habe Hunger!
ich habe Durst,
ich bin allein.



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  • Stichwörter

  • Hunger, Glück, pleite, Durst
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