14.12.2007

Anekdote II: Eine etwas ANDERE UFO-Sichtung

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Bruno Antonio Buike, Neuss/Germany -- 2007 Eine ETWAS ANDERE UFO-Sichtung - Anekdote II Es war im Jahr 1985 oder 1986, jedenfalls in der Endphase meines verunglückten Lehrerstudiums, als ich bislang das letzte Mal Bauhilfsarbeiter war, aber nicht für eine Firma, sondern in Nachbarschaftshilfe. Ungefähr 6 Monate bauten wir vom Keller bis zum Dach ein Einfamilienhaus für die damals junge Familie der Schwester eines Freundes. Ich hatte da einem gelernten Maurer "zuzuarbeiten", und das hieß hauptsächlich: Steineschleppen, Steineschleppen, Steineschleppen und "Spies" ("Speis") ranschaffen. Man kann ohne Übertreibung sagen, daß ich die Steine dieses Hauses mit Vor - und Nachnamen kenne - und sogar diesen verflucht langen und schweren Firstbalken vom Dach, samt etlichen Dachpfannen! Als der Rohbau fertig war und nachdem die Familie schon eingezogen war, gab es ein Fest. Und bei diesem Fest "geschah es", nämlich die UFO-Sichtung, die ich erzählen will, weil sie ETWAS ANDERS war als die üblichen, in den Büchern berichteten. Sie muß wohl so unakzeptabel "anders" gewesen sein, daß selbst ein Bericht an bekannte UFO-Autoren, unter anderem den damals in Neuss lebenden Autoren Michael Hesemann, total OHNE REAKTION, geschweige denn eine Antwort, blieb. Anwesend waren: 1. der Bauherr, Fallschirmjäger, Elektromonteur auf Aussenmontage und später Lokführer, 2. ein späterer Sportlehrer, der gelernter technischer Zeichner war, 3. ein Schüler vom zweiten Bildungsweg, der von einer technischen Fachschule kam und auf dem Weg zum humanistischen Abitur war, 4. ein Postbote, 5. meine schon damals etwas "überstudierte" Wenigkeit. Diese an sich überflüssige Aufzählung der Zeugen, wie sie in US-amerikanischer Ufo-Literatur ermüdend üblich ist, hat hier nur den Zweck darzulegen, daß NATURWISSENSCHFTLICH GESCHULTE und sogenannte BODENSTÄNDIGE Zeugen (also solche mit dem im angloamerikanischen juristischen Verfahren so sehr geschätzten sogenannten "gesunden Menschenverstand" / "common sense", der natürlich auch TÄUSCHEN KANN ) anwesend waren. Wir waren also etwa im September oder Oktober bei herrlichem Wetter und guter Sicht gegen Spätnachmittag um einen Grill versammelt, irgendwo in Neuss-Gnadenthal. Einer saß schon bequem, die übrigen standen herum oder hantierten irgendetwas. Der saß, war der technische Zeichner - und der sagte mit einmal, ungefähr so: "Hey, schaut euch doch mal das komische Flugzeug an, das da fliegt." Nun, fliegen in Neuss gar viele Flugzeuge, weil wir Einflugsschneisen zum Flughafen Düsseldorf haben, so daß auch die meisten Menschen hier die roten und grünen oder manchmal bläulichen Positionslichter kennen, sowie die öfter schon eingeschalteten Landescheinwerfer. Also eigentlich war es nicht komisch, daß da ein Flugzeug vorbeikam, sondern daß ein Beobachter es "komisch" fand und überhaupt die anderen AUFMERKSAM machte! Es entstand eine kleine Diskussion über Positionslichter, Flugbahn, Höhe, Entfernung, Landescheinwerfer, Kabinenbeleuchtung, die damit endete, daß wir übrigen dem technischen Zeichner bedeuteten, er solle uns doch nicht mit Lappalien langweilen, denn das sei vielleicht irgendwie nicht ganz ideal klar zu erkennen, dieses Flugzeug, aber es sei doch auch wieder nicht SO auffällig, daß es kein Flugzeug sein MÜSSE. Wenn ich jetzt richtig erinnere, war einer der Diskussionspunkte FEHLENDER MOTORENLÄRM, denn es flog nicht so schrecklich HOCH oder sehr entfernt. Kurzum: Das Anheizen des Grills war VIEL spannender - und zog in kürzester Zeit wieder die Aufmerksamkeit aller auf sich. Aber dann! Dann sagte ich ungefähr: "Ja, das gibt's doch gar nicht! Da kommt dieses komische Flugzeug ZURÜCK!" Aber WIE: nämlich ungefähr auf DIREKTEM GEGENKURS. Jetzt schauten wieder alle zu diesem "Flugzeug" - und alle waren sich einig, daß es keine lustige Hubschrauber-Flugbahn, keine touristische Rundflug-Flugbahn war, sondern wirklich fast genau eine 180 Grad entgegengesetzte Flugbahn - und sowas tun Flugzeuge hier in der Gegend normalerweise einfach NICHT! Doch vom Grill stiegen schon betörende Düfte auf, die selbst Flugzeuge auf Gegenkurs ziemlich uninteressant machen. Bis ich herausplatzte: "Schaut euch das an: Jetzt STEHT das Ding! Es hat ANGEHALTEN!" Bitteschön, hier in Neuss mit seinem alltäglichen Flugverkehr kann nicht einmal der beste Marketingstratege oder der beste Demagoge irgendjemandem weismachen, daß Flugzeuge IN DER LUFT ANHALTEN und auf EINER STELLE STEHENBLEIBEN! Was heissen soll: JETZT drehten sich ALLE wieder zu dem "Flugzeug" und STAUNTEN einfach. Und das muss ein sehr höfliches Flugzeug gewesen sein, denn als endlich, endlich alle hinschauten, da machte es LICHT an. Nein, nicht so einen gewöhnlichen Suchscheinwerfer, kein Spotlight, sondern ein UNGEWÖHNLICH GROSSES, GLEISSENDES, SEHR HELLES, SCHÖN GROSS RUNDES LICHT, jedenfalls größer als alles, was man so vom Himmel kennt, aber um mehr als die Hälfte kleiner als Vollmond! Wie lange? Na, vielleicht so bis zu einer Minute oder so. Dann betätigte irgendjemand irgendeine Art Dimmer, das Licht wurde kleiner, fast "normal" groß, das "Ding" ÄNDERTE seine Flugbahn. Wir konnten es GUT sehen - und plötzlich war es WEG! Das heißt: ES WURDE PLÖTZLICH UNSICHTBAR LANGE, LANGE BEVOR ES DIE SICHTBARKEITSGRENZE DES NATÜRLICHEN HORIZONTS erreicht hatte! Seltsam auch: Das Ereignis kam NIRGENDS in der ÖRTLICHEN BERICHTERSTATTUNG vor, weder in der Presse noch im Polizeibericht noch im Feuerwehrbericht - und bei mir sind auch keine Leute vom Geheimdienst gewesen, keine "Men in Black", vermutlich weil die WICHTIGERES zu tun haben oder hinter ganz anderen Dingen hinterher sind! NACH diesem Erlebnis machte ich zweierlei: 1. Ich schaute mir noch einmal das Fresko in der Apsis von St.Quirin an. Das stammt von 1950, basiert aber auf irgendeiner alten Vorlage, die ich nicht kenne und stellt dar Christus als Pantokrator (Herrscher des Universums), und zwar in einer keineswegs übliche Szene vom WELTGERICHT (Apokalypse) und keineswegs üblich "thronend auf der Milchstraße", keineswegs üblich mit einem Lamm zu seinen Füßen. Mich aber interessierte nicht dies, sondern WAS unsere angeblich "primitiven" Vorfahren so alles "am Himmel gesehen" haben, nämlich eine VIELZAHL unterschiedlicher "Objekte" ... Ich bin kein Fachmann der Ikonographie oder Astronomie, aber vielleicht zeigt dieses alte Fresko sogar UNTERSCHIEDLICHE Typen von Galaxien ...??!! Nur ganz nebenbei: Der ungewöhnliche APOKALYPTISCHE Bildakzent ist vielleicht nicht zufällig, denn kürzlich - 2007 - las ich bei Fallmerayer, daß die Lieblingslektüre der orthodoxen Mönche auf dem ATHOS die Apokalypse sei, wenigstens um 1840 herum. als Fallmerayer dort zu Besuch vorbeikam. Die Frage ist: WARUM? Meine VERMUTUNG vorläufig: WEIL die Apokalypse unter der äußeren Oberfläche rätselhafter Ereignisse, die traditionell meist im KOSMOS lokalisiert werden, einen mysteriösen Bezug hat zu den WANDLUNGEN DES UND IM MENSCHEN auf dem Weg zur THEOSE! (Fallmerayer, Jakob Philipp: Der heilige Berg Athos, Bozen: Edition Raetia 2002; Originalausgabe unter dem Titel: Fragmente aus dem Orient, Bd.2, Stuttgart, Tübingen 1845) 2. Ich begann, nachts den Himmel zu beobachten, mit blossem Auge, vom Balkon aus. Zuerst führte ich Tagebuch über "fliegende Lichtpunkte" in grosser Höhe, besonders UNGEWÖHNLICHE Flugmanöver, z.B. Zick-Zack-Kurs, dann plötzliches Auftauchen und Verschwinden. Das wurde mir ZU langweilig, weil es SEHR oft vorkam. Heute - 2007 - mache ich das nur noch gelegentlich - und fast immer "sehe" ich etwas. Bei diesen Beobachtungen fiel mir ein Merkmal auf, daß auch in dem "Ufo-Bericht" oben eine Rolle spielt, nämlich eine Art INTERDEPENDENZ zwischen BEOBACHTER und PHÄNOMEN / EREIGNIS, als ob diese "Flugobjekte" auf den Beobachter REAGIEREN! (Das Umgekehrte, daß der Beobachter diese Phänomene "provoziert", also gewissermaßen selbst hervorruft, scheint mir zufolge ihres zumindest "halbmateriellen" Charakters sehr unwahrscheinlich!) Heute, 2007, nachdem ich ostchristlich orthodox geworden bin, sehe ich auch tagsüber gelegentlich "Flashlights", aber keine Blitze oder so, und ich sehe auch gewisse Dinge, über die ich hier nicht sprechen möchte, manchmal beim "Betrachten" orthodoxer Ikonen, jedoch NICHT beim Betrachten westchristlicher Heiligenbildchen oder Heiligenstatuen! Anders gesagt: Diese Art des "Sehens" verleiht MIR PERSÖNLICH eine viel EINFACHERE und GRÖSSERE GEWISSHEIT über bestimmte Aussagen der Religion, als blosses Bücherstudium oder Hörensagen / Hearsay, wobei ich mir natürlich darüber im klaren bin, daß gemäß griechischer Philosophie der "körpergestützte" WAHRNEHMUNGSVORGANG selbst KEINE LETZTE BEWEISKRAFT BESITZT und sogar nicht besitzen KANN: Ein letztes: Manchmal beobachte ich auch Sterne - selten Planeten - mit blossem Auge, weil ich nämlich irgendwo mal gelesen habe, daß dies eine METHODE der ASTRONOMIE zur Zeit ABRAHAMS war, dessen Vater Terach / Terah bekanntlich Chefastronom der Sternwarte in Nippur / Irak war. Aber dabei hat sich noch nichts AUFREGEND Berichtenswertes ergeben. Ein allerletztes: Als ich noch meinen städtischen Kleingarten hatte, da kamen die Kinder aus der Nachbarschaft "mal eben vorbei", so ähnlich wie heute Vögel - im Augenblick Tauben auf meinem Balkon - "einfach so" vorbeischauen. Von diesen Kindern fragte mich einmal ein Mädchen, was das wäre, denn sie sähe manchmal so komische "kleine Lichtpunkte um sich herum", manchmal 3, manchmal mehr. Nun, ich wußte und weiß NICHT, WAS das ist, kann aber bestätigen, daß das Phänomen EXISTIERT, also daß das Mädchen nicht einfach lügnerisch PHANTASIERT hat ... Am Ende angekommen, möchte die Leserschaft vielleicht erfahren, was ich von UFO-Büchern halte, natürlich nicht von den sensationsgierigen, absatzorientierten, reisserisch aufgemachten, sondern von den sehr, sehr ernsthaften, die es nämlich auch gibt. Oder kann man ernsthaft vermuten, daß Militär und Geheimdienste sich mit völligem Quatsch abgeben??!! Dazu möchte ich allerdings hier nichts explizit sagen, außer daß es ja niemandem verboten ist, selbst seine kleinen grauen Gehirnszellen anzustrengen - und dabei möglicherweise auf ÜBERRASCHENDE VERMUTUNGEN zu stoßen, auf Vermutungen zumal, die TEILWEISE WEIT ÜBER DEM HORIZONT des heutigen irdischen Menschen liegen, und zwar bis hin zu den ganz und gar erstaunlichen Berichten von Athos-Mönchen, denen DAS UNIVERSUM erklärt und gezeigt worden ist, und zwar "einfach so" und jedenfalls ohne irgendwelchen APPARATIVEN und/oder TECHNISCHEN Aufwand! Und innerhalb des UFO-Komplexes halte ich persönlich die - natürlich UMSTRITTENEN - Photos von der Rückseite des Mondes für VIEL interessanter als die "kleinen Grauen" mit ihren "Entführungsfällen" (abductees), die "drüben über'm Teich" in den USA so viel Wirbel hervorgerufen haben. Wer sich unbedingt dafür interessiert, für den habe ich noch einen Hinweis auf meine eigene, inzwischen, was die Technik und Physik angeht, schon etwas veraltete UFO-Bibliographie: go to http://bbuikescience.byethost5.com

Ein Wort noch zu NACHBARSCHAFTSHILFE! HEUTE würde man sofort von den Staatsbehörden (Sozialamt, Arbeitsamt) VERDÄCHTIGT, ob Nachbarshaftshilfe nicht in Wirklichkeit SCHWARZARBEIT ist - und HEUTE müßten Bauherr und Helfer vorher abklären, ob das VERSICHERUNGSTECHNISCH überhaupt noch funktionieren würde, denn auf dem Bau passiert ja auch allerhand! Aber genau bei Gelegenheit dieses Hausbaus erzählte man mir folgende Geschichte, die HEUTE geradezu UNGLAUBLICH klingt - und die ich gerne hier zum Besten gebe. Die Straße, wo diese Baustelle war, besteht nämlich aus lauter in sehr spezieller Nachbarschaftshilfe gebauten Häusern, ungefähr 20 Stück, aus der Zeit direkt nach dem 2.Weltkrieg!!! Und das ging so: ALLE begannen das erste Haus - und als das erste Haus fertig war, da liefen die nicht gleich in alle Windrichtungen auseinander, sondern blieben hübsch zusammen, bis alle 20 Häuser gebaut waren, so wie man sich das gegenseitig VERSPROCHEN hatte. Es muss damals viel weniger Charakterschweine gegeben haben als heute, jedenfalls in diesem Beispiel! Auch die BAUMETHODEN waren SEHENSWERT: Es wurde ALLES, was überhaupt möglich war, SELBST GEMACHT, insbesondere die STEINE (so eine Art Betonsteine aus einzelnen Paßformen). Das BAUHOLZ und die Balken für die Dächer besorgte man sich in der EIFEL. Das heißt: Man fuhr da gemeinschaftlich hin - das muss ein Abenteuer für sich gewesen sein damals - und die Bäume wurden SELBST gefällt und auch für die verschiedenen Einsatzzwecke weiter verarbeitet! Es ist klar, daß diese Baumethoden DRASTISCH die BAUKOSTEN senkten - ohne daß die Häuser wirklich primitiv gerieten. Die Häuser sind in der Tat nicht primitiv - und wurden bloß im Laufe der Zeit an der AUSSENHAUT etwas nachgearbeitet und technisch angepasst, je nach individuellem Geschmack und Geldbeutel. HEUTE dagegen, ist jeder, der bloß das ALLERNATÜRLICHSTE tun möchte, was es auf der Welt gibt, nämlich für Frau und Kinder ein "eigenes Nest" bauen, für den REST SEINES LEBENS GESTRAFT - denn HEUTE muß man anschließend für die BÜROKRATIE und Abzahlung der Darlehen RICHTIG BUCKELN, und zwar SO SEHR, daß man sich als Faustregel erzählt: Wer als Privatmann und Normalverdiener in Deutschland heute ein Einfamilienhaus baut, verkürzt sein Leben um 10 Jahre!!! Unser Bauherr zum Beispiel, ein ehemaliger Fallschirmjäger und bestimmt kein Kind von Traurigkeit, ist heute, ungefähr 20 Jahre danach, schon lange ein KRANKER Mann, und weil er wegen der Darlehenslast umsatteln mußte auf Lokführer, wird er höchstwahrscheinlich auch FRÜHRENTNER, das heißt, er wird irgendwo jenseits seines 50. Lebensjahres KÖRPERLICH UND SEELISCH einfach NICHT MEHR KÖNNEN! Das ist jetzt KEIN POLITISCHER VORWURF - sondern einfach eine Geschichte aus dem Leben, WIE ES IST - und längst nicht so schlimm, wie dieser alte Volksspruch aus SCHWABEN: "Schaffe, schaffe, Häusle baue: VERRECKE!" --- end of file ---



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Kommentar von Heinzelmannberater:
(16.10.2009 um 16:13 Uhr)

Ein genialer Beitrag. Bitte mehr davon!

Kommentar von Rall Schorrdas:
(10.11.2008 um 22:21 Uhr)

Na also!
Es gibt ja doch einen Autor auf dieser Seite, der eine interessante und orthographisch halbwegs korrekte Geschichte zum Thema schreiben kann.
Herzlichen Glückwunsch!




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