01.03.2011

Eine kurze Fabel oder die Macht des Mondes

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Eine kurze Fabel oder die Macht des Mondes

Es war in einer kalten Vollmondnacht. Der Mond schimmerte leicht über die Baumkronen des Waldes. Auf einer Lichtung am höchsten Punkt eines Hügels saßen ein kleines Eichhörnchen und ein alter Fuchs und betrachteten fasziniert den nächtlichen Himmel.  “Was wäre“,  fragte das kleine Eichhörnchen den Fuchs „wenn der Mond auf die Erde stürzen würde?“. Man konnte dem Fuchs ansehen, dass er nachdachte. Er runzelte gedankenverloren die Stirn und antwortete mit seiner kratzigen Stimme leise und bedächtig: „Dann“ er räusperte sich „dann gäbe es kein Licht mehr dort oben aber stattdessen einen gewaltigen Berg mehr auf der Erde.“ Das kleine Eichhörnchen blickte verängstigt nach oben in Richtung des Fuchses. „Aber … aber ohne Licht kann ich doch nicht einschlafen.“ jammerte es mit einer Träne im Augenwinkel. „Sei da mal unbesorgt.“ antwortete der Fuchs. „Die Stadt dort hinten und die Lichter der Autobahnlaternen sorgen schon für dein Nachtlicht.“. „Na dann.“ seufzte das Eichhörnchen erleichtert. Und gemeinsam schauten sie die ganze restliche Nacht in den Himmel und freuten sich über den Schein des Mondes und die Lichter der Stadt.



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  • Stichwörter

  • Tierwelt, Fabel, Fuchs, Maus, Abendlicht, Mond, Stadt, Urbanisierung
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