12.09.2007

Die kleine Fee

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Die Feen sind die Hüter der Natur. Jede Fee hat eine Aufgabe, manche hüten die Marienkäfer, andere sind für die Pflege der Blumen und Tieren zuständig.

Sieht z.B. eine Fee, dass eine Blume ihr Köpfchen hängen lässt, wird die Blume sofort aufgemuntert. Oder aber man singt ein wunderschönes Lied für die Blume. Blumen mögen dieses sehr und erholen sich auf diese Weise am schnellsten.

Abends wenn die Sonne untergeht, machen die Feen sich für das große Fest bereit. Dieses Fest findet jeden Abend nach Sonnenuntergang statt. Dort treffen sich alle Feen, trinken Nektar und tanzen ausgelassen. Durch den berühmten Feentanz, erscheinen die Sterne am Himmel, so dass es des Nachts nicht allzu dunkel ist.

Doch eines Nachts, die Feen tummelten sich gerade auf dem Festplatz ertönt ein schauriger Laut. Ein langgezogenes Heulen erschreckte die Feen und die Natur. Es war so schaurig das sogar das Rascheln der Blätter verstummt. Die Feen sehen sich mit angstgeweiteten Augen um. Als das Heulen nochmals beginnt, schnellten alle Elfen in Ihre Blütenhäuser und verdeckten den Eingang.

Nur die kleine Elfe Lilli stand noch mitten auf dem Festplatz. Lilli war schon von klein auf neugierig und überhaupt nicht ängstlich gewesen. Im zarten Alter von 2 Jahren fing sie an, Rodeo mit den Marienkäfern zu spielen. Die anderen Feenkinder fingen damit erst mit 7 oder 8 Jahren an.

Lilli horchte nun wo denn genau dieses Heulen herkam. Immer wenn es erscholl, lief ihr eine Gänsehaut den Rücken herunter, aber das konnte Sie nicht aufhalten. Als sie die ungefähre Richtung wusste, ging sie langsam vorwärts. Nach ein paar hundert Schritten, blieb sie wieder stehen und horchte erneut. Da war es wieder, ein leises Atmen und Schnaufen. Lilli blickte um den nächsten Baum und sah … einen kleinen Golden Retriever. Die kleine Fee lachte leise und dachte sich nur „Und vor so einem süßen Geschöpf sind alle panisch weggerannt“. Lilli ging auf den Hundewelpen zu und sagte „Hallo mein Großer, du hast uns allen vielleicht Angst eingejagt. Was jaulst du denn so, mitten in der Nacht?“ Der Welpe schaute sie aus großen braunen Augen an und zeigte der Fee sein hinteres Bein. Dieses war von Stacheldraht umgeben. Lilli erschrak, wo konnte der Hund sich so eine Verletzung hergeholt haben? Sie erklärte dem Welpen, das sie dem Golden Retriever, welcher Schnuffel hieß, helfen würde.

Vorsichtig entfernte die Fee den Stacheldraht. Danach sammelte sie einige Blüten, welche Heilkräfte besaßen, ein. Diese wurden vermischt und gestampft, bis eine Heilsalbe entstand. Danach wurde die Salbe auf die Verletzung aufgetragen. Lilli kuschelte sich in die Flanken von Schnuffel und begann zu singen. Das Lied war so schön, das der Welpe sofort einschlief.

Am nächsten Morgen war die Verletzung so gut wie geheilt und Lilli und Schnuffel tobten durch die Wälder und wurden die besten Freunde …



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Kommentar von Super Papi:
(30.01.2014 um 20:10 Uhr)

Tolle Geschichte! Meiner Tochter gefällt sie sehr! Aber sie möchte nun das Blumenlied hören. Existiert das wirklich oder muss ich mir eins ausdenken? Aber wirklich tolle Geschichte! :)




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