06.07.2012

Vermisst 11 (gereimter Thriller)

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Angebunden flehte Mia “bitte“,
sie schrie erbost, “tu das nicht“,
draußen hörte man schon Schritte,
irgendwas legte er auf ihr Gesicht.

Ein Tuch, die Augenlöcher frei,
macht er jetzt mit mir Schluss,?
da hörte sie wieder seinen Schrei,
die Tür knarrte und es fiel ein Schuss.

Sie hatten den Hebel entdeckt,
wahrscheinlich durch Geschick,
Liz hatte John gezielt niedergestreckt,
und Jester fasste ihn im Genick.

Eine Puppe stand im Schummerlicht,
Mia war schon halb weg getreten,
aus Menschenfleisch war das Gesicht,
bloß ihre beiden Augen fehlten.

Sie ähnelte stark Jill und Mia,
John keuchte jetzt blutend vor ihr,
Liz wusste nun worauf er aus war,
dachte, was für ein grausames Untier.

Sie gab erleichtert Mia ein Kuss,
John holte auf einmal ein Messer raus,
aus Hanks Gewehr hallte ein Schuss,
nun war es mit John dem Killer aus.

Der Heli brachte Mia in die Klinik,
die Spezialisten suchten alles ab,
Liz schauderte, “welch Puppenmimik“,
und Hank meinte, “das war knapp“.

Die vermisste Mia war nun gerettet,
Liz wurde zur Heldin gemacht,
die Presse hatte sie in Lob gebettet,
Jester bellte, so als hätte er gelacht.

Ja, er war es im letzten Höhlengang,
Hank rief ihn und schmiss den Ball,
der wie wild zum Hebel sprang,
Jester, ein Hundeheld im größten Fall.

Die Geschichte ist Phantasie. Die Figuren stehen in keinerlei Verhältnis zu lebenden Personen.




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Kommentar von Sweder:
(06.07.2012 um 15:40 Uhr)

Einen Triller in Verse gepackt aufzuschreiben, hat wohl noch keiner unternommen. Vor der Arbeitsleistung ziehe ich den Hut. Über anderes wäre vielleicht zu diskutieren, aber nicht hier und heute. Gruß S.




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