29.07.2012

Amy im Rock and Roll-Paradies

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Als Amy klopfend ans Himmelstor stieß,
ließ sie Janis Joplin freudestrahlend herein:
“Willkommen im Rock and Roll-Paradies,
du musst die Kleine mit der Soulstimme sein“.

Sie wäre herzlichst im Club 27 aufgenommen,
Janis führte sie in die Himmelsgemächer ein,
Amy war noch von ihrer Reise benommen,
als Kurt Cobain vor ihr stand im Heiligenschein.

Er sagte sie käme gerade zur rechten Zeit,
heut ist Rockfestival mit Prominenz, richtig fett,
auf einmal Elvis von der Bühne grüßend schreit:
“He Amy, singst du heut Abend mit mir im Duett”? .

“Ja natürlich”, rief sie lachend Presley zurück,
sie liebte immer schon den Rock and Roll,
wann hat man schon mal so ein Glück,
als Jim johlt:“ He Amy, Superfrisur, toll”.

Janis gab Amy erst mal was zu trinken,
nun stand er vor ihr, dieser smarte Morrison,
oh, mit der hübschen Marilyn zu seiner Linken,
sie staunte, war richtig hingerissen.

Ach, er war hier oben mit der Monroe liiert,
eifersüchtig dachte Amy an seinen Charme,
auf einmal kam Jimi Hendrix vorbeimarschiert,
und spielte Luftgitarre mit ihrem Arm.

Dabei lachte er, hatte die Augen zugekniffen,
es wäre sein persönliches Begrüßungsritual,
Amy meinte: ” Jimi hast du dir was reingepfiffen?,
versuch es später mit der Echten mal“

Oh auf einmal Lärm, ein grölender Bon Scott,
die Dekoration fing mal wieder Feuer,
denn die Pyrotechnik zündete bei der Probe zu flott,
Amy dachte, na das wird ein Abenteuer.

Drei Mann spielten Karten an einem Tisch,
Buddy Holly, Bill Haley und Brian Jones,
Amy ließ auf einmal ihr Gedächtnis im Stich:

“Der etwa von den berühmten Rolling Stones“.

 

“Ja er ist es“, sagte Bob Dylan zu ihr,
er hatte sie hinter ihrem Rücken belauscht,
schlürfte genüsslich so ein Himmelsbier,
vorher wurden Begrüßungsküsse ausgetauscht.

Ola la, Romy Schneider mit tiefem Dekolletee,
sie kam mit Gary Cooper im Hut angelaufen,
Amy fragte sich, ziehen die hier alle Schnee,
oder sollte sie noch mehr Whisky saufen? .

Die vielen Ränge füllten sich immer mehr,
hinter der Riesenbühne hörte sie Probegesang,
Gert Fröbe torkelte schon ein wenig schwer,
auf einmal lag er vor ihr, der Länge lang.

Oh Pardon, Clarke half ihm auf den Stuhl,
immer noch ein Gentleman, dieser Gable
dachte Amy, im Winde verweht war er so cool.

Nun ging es los mit Rock and Roll,
Marlene Dietrich führte heut Abend Regie,
die Wolkenarena war nun brechend voll,
und es begann Michael Jackson das Genie.

Er begann seine Show mit “Thriller”,
Grace Kelly tanzte halb nackt mit Swayze,
John Wayne erschoss wieder mal die Killer,
und Amy schrie: “Wie wundervoll crazy“.

Keith Moon der Schlagzeuger trommelte dazu,
der alte Johnny Cash stieg auch mit ein,
besser als wie damals bei The Who,
der Rock and Roll, hier oben im Sternenschein.

Dann sang Amy mit Elvis kuschelnd im Duett,
"Back to Black" in einer Elvis-Variante,
dabei säuselte er was vom Sex im Bett,
den er wollte mit ihr, dann am Wolkenstrande,
doch sie gab ihm einen Korb, ganz nett.

Denn sie entdeckte ihren Schwarm James Dean,
in der vordersten Reihe applaudierte er,
den würde sie sich gern mal drüber ziehen,

sein Knackarsch mochte sie schon sehr.

 

Dann kamen zwei Giganten von Pink Floyd,
Syd Barrett und Richard Wright,
Freddie Mercury hatte sich schon gefreut,
und schrie: “Willkommen zur Champion Zeit“.

Danach sang Bon Scott” Highway to Hell”,
Keith Moon trommelte noch mal,
Marilyn räkelte sich auf einem Bärenfell,
und tanzte mit der Taylor nur in einem Schal.

Audrey Hepburn hüpfte auch noch zur Chose,
drei Grazien von Hollywood, der pure Sexappeal,
den alten Rockern krabbelte es gewaltig in der Hose,
was ihren weiblichen Engeln gar nicht gefiel.

Mit der Gitarre, die wieder mal Funken schlug,
entzündete Hendrix ein himmlisches Feuerwerk,
Peter Grant sprang mit auf den Gitarrenzug,
und Chaplin, tanzte dazu wie ein Zwerg.

Die Massen tobten, Amy rief:“ Zugabe” und lacht,
es kam Gerry Rafferty mit Maurice Gibb,
auch der dicke Fröbe war wieder aufgewacht.

Dann ein Geräusch was sich blubbernd ergoss,
ganz in Ledermonteur wie ein Rocker,
kam er angefahren mit Harley Geschoss,
der alte Easy Rider, Dennis Hopper.

Bon Scott stimmte noch mal an,
die Hymne “Highway to Hell” im Paradies,
Rita Hayworth fing jetzt auch zu strippen an,
Amy dachte, mein Gott ist die noch süß.

Nun zum Schluss sangen noch mal die Pioniere,
des Rock and Roll, Buddy und Bill, die Großen,
sie rockten noch mal wie die Stiere,
und Marilyn die Sexbombe, tat dazu Posen.

Amy fand’s rockig, geil im Sternenschimmer,
sie küsste leidenschaftlich James Dean,
und verschwand mit ihm im Himmelbett,
des Rock and Roll-Paradies für immer.








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Kommentar von hobbydichter:
(02.08.2012 um 14:28 Uhr)

Ja atmos, der spass am schreiben, mit worten zu spielen, es ist wie ein neues haus zu bauen was man mit fantasie und liebe einrichtet, auch mal mit was verrücktem , wie in diesem fall. danke für die frage. tschau karsten.

Kommentar von atmos:
(01.08.2012 um 17:01 Uhr)

Was treibt dich zu solchen Gedichten?




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