03.06.2016

Horrorhaus

()

 

Würgend stürzten einige Ermittler hinaus,

aus dem entdeckten Horrorhaus,

so was hatten sie noch nie gesehen,

solch unmenschlich-barbarisches Tatgeschehen.

 

Zwölf Frauenleichen hatten sie gezählt,

diese wurden über eine lange Zeit zu Tode gequält,

vergewaltigt, gefangen gehalten, wie Vieh an Ketten,

keine konnte sich vor den Teufeln retten.

 

Einem mörderisch-kannibalischen Ehepaar,

die aussagten, dass es durch höhere Berufung geschah,

für einen Dreier, vor etwa zehn Jahren, hätte alles begonnen,

hatten sich einfach eine Straßendirne mitgenommen.

 

Der, dann, elf weitere folgten ins Horrorhaus,

zum Sex-lüsternen Schreckens-Schmaus,

in dieses groß unterkellerte Leichen-Gebäude,

mit Schlachtzellenbereich für manch satanische Freude.

 

Eine hing, noch halb zerteilt, am Fleischerhaken,

über blutgefüllter Wanne, vermisst vor dreißig Tagen,

Teile, von ihr, waren stinkend am Verwesen,

die, für sie, begehrten, schwammen in Vorratsgefäßen.

 

Mehrere Gläser, konserviert, mit Vaginas und Brüsten,

die Schönsten, wie Trophäen, die sie ausstellen müssten,

um ihre dämonisch-kranken Triebe zu preisen,

mit Namen versehen als süße Lustspeisen.

 

Es stank nach verrotteten Fleisch und Innereien,

summende Fliegenschwärme kreisten sie ein,

übertönten sogar das Brummen der Kühltruhen,

die neben Regalen standen mit Damenschuhen.

 

Darin waren eingefrorene Gliedmaßen,

Beutel mit abgeschnittenen Ohren und Nasen,

sogar ein komplett- abgetrennter Frauenkopf,

mit vermutlich blondem Langhaarzopf.

 

Im Heizofen gegenüber lagen Haare und Knochen,

mit runder Herdplatte zum Kochen,

von den Prostituierten sollte nicht viel übrigbleiben,

die Bestien waren besessen von ihrem dunklen Treiben,...

 

...lockten erst ihre Opfer mit viel Geld und Sex-Spielen,

bevor sie, mit abscheulichen Appetit, über diese herfielen,

am Ende wurden die Frauen gebraten oder gekocht,

angerichtet mit Salaten hatte sie das Fleisch gemocht.

 

Gestern wollten sie sich wieder eine mitnehmen,

diesmal, vom alten Straßenstrich, in Bremen,

dort wo einst alles begann,

die Kleine nannte sich Annie-Susann.

 

Sie sollte ihr dreizehntes Opfer sein,

fürs, von oben befohlene, delikate Stelldichein,

aber Annie-Susann hieß in Wirklichkeit Lynn

und war verdeckte Ermittlerin.

 

Fünfzehn Undercover-Frauen wurden angesetzt,

auf all die Vermissten-Fälle zuletzt,

seit nahezu schon zehn Jahren,

verschwanden junge Frauen, die Nutten waren,...

 

...im Umkreis von ganz Norddeutschland,

und in diesem Gebiet gab es allerhand,

von Bordsteinschwalben, die auf und ab flogen,

deswegen hatte das LKA diese Methode erwogen.

 

Lynn fuhr also mit den beiden,

tat unnötige Bewegungen vermeiden,

denn die Dienstwaffe drückte ans sexy Strumpfband,

so hatte sie diese schnell zur Hand,...

 

...falls es ein Problem mit der Verbindung gab,

ihre Leitstelle hörte jedes Wort mit ab,

euphorisch boten sie ihr fünftausend Euro an,

wenn sie bis morgen mitkommen kann.

 

Schnell merkte Lynn sie könnten verdächtig sein,

und weihte durch ein Codewort die Zentrale ein,

damit war das Einsatzkommando alarmiert,

egal wo man sie hin chauffiert,...

 

...und sind sie erst mal am Zielort angekommen,

hätte auch bald das Eliteteam Stellung genommen,

was dann auch in dieser Waldsiedlung geschah,

ein Sturm auf das Horrorhaus, der ein Volltreffer war.

 

 Die Idee, für diese Horror-Fantasien, entstanden nach den Fällen in Höxter

und Schwalbach.

( Die menschlichen Abgründe leben mitten unter uns) 



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  • Horrorhaus , Frauenleichen, Kannibalisches Ehepaar, Lynn , die Ermittlerin
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