28.12.2013

Magischer Mohn

()

 

Er war nochmal zur Mohnwiese gegangen,

wo nur noch vereinzelt rote Blüten hangen,

er hatte an diese Fee, das Feinsliebchen gedacht,

mit der er sich hier vergnügte letzte Nacht.

 

Im Mondlicht hatte sie ihn stürmisch verführt,

so feurig, die ganze Mohnwiese glühte,

  in heißer Lust den magischen Rausch verspürt,

bis nur noch Mohnduft über sie sprühte.

 

Berauscht vom Liebesmohn wie noch nie,

und der malerisch schillernden Morgenröte,

sah er dann vor sich einen schwirrenden Kolibri,

 sein weckender Gesang klang wie eine Zauberflöte.

 

Aber sie, diese schöne Fee war nicht mehr da,

 er überlegte noch, was geschehen war,

bezaubernd wild, erschien sie um Mitternacht

und hatte, blau leuchtende Falter mitgebracht.

 

Sie sprach kein Wort, sagte ihren Namen nicht,

 er nannte sie nur Feinsliebchen mit dem Feengesicht,

ihr elfenhafter Leib war zart, magisch feminin,

wie ein Magnet tat sie ihn vorige Nacht

in die glimmende Mohnwiese ziehen.

 

Auf ihrem langen Haar lag blauer Glanz,

der das Diamantenschwarz betonte,

an der Mohnwiese war sie nackt beim Tanz,

 als wär sie eine Waldfee, die hier draußen wohnte.

 

 Leuchtblaue Schmetterlinge flatterten um sie,

dazu brannte der rote Mohn wie Feuermagie,

und ihre funkelnd schimmernden Augen

taten ihn mit wilder Brise zu ihr saugen.

 

Wie in einer Windhose wirbelte er zu ihr,

er wusste nicht wie ihm geschah,

als erfüllte sich für ihn eine ewig süße Gier,

sein geträumter Feenwunsch, wunderbar.



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  • Magie , Roter Mohn , Zauber
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