31.03.2011

Hilfe für Akanaa

() Gsf Fantasyaktion 2011

Parkas saß über seinen Büchern und laß eifrig die alten Schriften der großen Meister. Endlich konnte er sich wieder seinem Studium widmen. Den ganzen Morgen über musste er sich schon damit rumschlagen die neuen Novizen einzuweisen und niedere Erledigung für Meister Radogan erledigen. Doch nun wird ihn nichts mehr davon abhalten sein magisches Wissen zu erweitern.

Da landet plötzlich eine Brieftaube auf seinem Buch und Parkas fällt vor Schreck von seinem Hocker. Nachdem er sich fluchend wieder aufrichtet, löst er den Zettel vom Bein der Taube und beginnt zu lesen. Es ist eine Nachricht von seiner Schwester Pokani aus seinem Heimatdorf Akanaa. Sie schreibt, dass das Dorf von einem Oger terrorisiert wird und das Dorf seine Hilfe braucht.

Parkas hält kurz inne und sagt dann zu sich selbst: "Nun gut, wenn mein Dorf mich braucht muss ich helfen." Er zieht sich seinen Mantel an und läuft runter in den Klosterhof. Im Hof des Klosters angekommen, sattelt er sein Pferd und reitet los Richtung Akanaa.

Nach eingen Stunden Tag Ritt, kommt Parkas in Akanaa an und wird dort direkt von einigen Dorfbewohnern freudig empfangen. Pokani kommt auch hinzu und begrüßt ihn mit einer Umarmung. "Was genau ist denn passiert?" fragt Parkas neugierig. "Ein Oger kam des Nachts ins Dorf und raubte unsere gesamten Vorräte. Er stopfte einfach alles in einen großen Sack und verschwand dann im Wald. Wir brauchen deine Hilfe, sonst müssen wir hier bald verhungern." "Gut, ich brauche ein paar kräftige Manner, die die Vorräte nachher wieder zurücktragen können. Du kümmerst dich darum und ich gehe zum Oger und kläre das." Nachdem er das sagte, lief Parkas los Richtung Wald. Pokani blieb leicht irritiert stehen und ruft: "Ganz alleine?" Parkas dreht sich um und spricht mit einem leichten Grinsen: "Mit einem Oger werde ich gerade noch alleine fertig."

Die Spuren des Oger waren nicht zu übersehen. Eine Schneise aus plattgetrampelten Büschen und umgeknickten Ästen weisten den Weg zu einer Lichtung auf der es sich der Oger gemütlich gemacht hatte. Dort sitzt er auf einem Felsen und labt sich an seiner Beute. Erst bemerkt er die Anwesenheit Parkas gar nicht, da er so beschäftigt ist seinen Hunger zu stillen, doch im Augenwinkel sieht er dann einen in roter Kleidung gewandeten Menschen stehen. "Waf willft du denn hier?", raunt er ihn mit vollen Mund an.
"Du hast die gesamten Vorräte Akanaas geraubt. Gib sie zurück und verschwinde von hier!" Der Oger fängt laut an zu lachen, dabei fällt ihm eine beträchtliche Menge seiner halbdurchgekauten Beute aus dem Mund. "Ich geh nirgendwo hin. Ich futter jetzt und du haust ab." "Ich gehe nicht ohne die Vorräte und du siehst jetzt besser zu, dass du Land gewinnst!" Der Oger lacht erneut. "Du kleines Menschlein bekommst gleich Haue von mir. Verzieh dich und lass mich in Ruhe!" "Das wollen wir doch mal sehen", sagt Parkas mit gesenkter Stimme zu sich selbst. Er fängt an mit den Händen in der Luft herumzufuchteln. "Hast du mich nicht verstanden, du Nervensäge? Ich will hier in Ruhe futtern. Wobei du könntest eine guter Happen für Zwischendurch werden." Parkas fängt an etwas zu murmeln, seine Stimme wird dabei immer lauter, bis es plötzlich grell aufblitzt.

"Was ist das denn? Was hast du gemacht? Du hast alles in Scheiße verwandelt!" Der Oger spuckt alles aus was er im Mund hatte und flucht weiter vor sich hin. "Dafür mach ich dich kaputt!" "Das wirst du nicht tun. Sonst ergeht es dir ebenso wie deiner Beute." Der Oger hält inne. "Verdammter Magier! Ich hasse euch!" Anscheinend hat der Oger eingesehen, dass er gegen die Magie Parkas keine Chance hat und geht fluchend tiefer in den Wald. "Ach ja, die guten Illusionszauber. Wenn der Oger wüsste, dass die Vorräte nur in seinen Augen wie Mist ausgesehen haben." denkt sich Parkas und kehrt zurück ins Dorf.

Wieder im Dorf angekommen, läuft Pokani schon auf ihn zu. "Hast du's geschafft?" "Natürlich. War ja nur ein dummer Oger. Der suchst sich jetzt andere denen er auf die Nerven gehen kann." sagt Parkas triumphierend. Ihr könnt jetzt das was von euren Vorräten übrig geblieben ist holen gehen und ich mach mich wieder auf den Weg." "Danke Parkas! Komme gut zurück ins Kloster und wir sehen und dann bald wieder." "Spätestens zum großen Dorffest bin ich wieder da. Bis bald, Pokani!" Parkas steigt auf sein Pferd und reitet los.

Nachdem Parkas wieder in seinem Zimmer eintrifft, legt er seinen Mantel ab und setzt sich direkt wieder an seine Bücher. Endlich konnte er sich wieder seinem Studium widmen.



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  • Oger, Magier, Fantasykurzgeschichte, Magie, Akanaa, Parkas, Pokani, Kloster
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