23.11.2008

Drachenseele

() 1. Platz - Gsf 2008 Fantasy Beitrag

Als sie starb, endete die Ära der Drachen und eine nie dagewesene Dunkelheit überzog die Welt. Sie war wahrscheinlich die letze Sympathisantin der Drachen und auch ihre Tochter hatte nach ihrem Tod nicht mehr die Kraft zwischen Menschen und Drachen zu vermitteln. Die Freundschaft zwischen ihrer Tochter und dem letzgeborenen Drachen zerbrach und den Drachen blieb nichts anderes als aus den Geschichtsbücher zu verschwinden. Doch es dauerte nicht lange, dass eben dieser Tod noch einmal in die Gedächtnisse der Menschen gerufen werden sollte.

Die Prinzessin des Königreiches Nillthril richtete sich für den jährlichen Rosenball als plötzlich ihre gute Freundin Tilly, zu ihr in den Saal trat. "Ich erkenne dich ja kaum wieder unter dem Schmuck und dem Puder. Jetzt siehst du endlich wie eine richtige Prinzessin aus!", sagte Tilly scherzhaft und steckte der Prinzessin die langen nachtschwarzen Haare mit einer goldenen Haarnadel hoch. Amalia lächelte kurz, dann stand sie auf. Erst jetzt konnte Tilly das edle Ballkleid völlig ins Auge fassen. Sie kam aus dem staunen nicht heraus. Die sechzehn jährige Prinzessin sah in das edle Kleid gehüllt älter aus und der seidene Stoff schlang sich elegant um ihren schlanken Körper. "Du siehst deiner Mu...", sagte Tilly, als Amalia sie schlagartig unterbrach "erwähne es nicht! Es genügt, dass dieser jämmerliche Ball ihr zu Ehren gehalten wird." Fassungslos über die Worte ihrer Freundin warf Tilly ein: "Dieser Ball wird nicht abgehalten um den Tod deiner Mutter zu feiern. Er wird im Gedenken an sie gehalten und wir alle gehen mit einem mulmigen Gefühl in den Saal und tanzen den Kummer und die Sorgen aus uns und vergessen alles um uns herum. Nur eines vergessen wir nicht. Jeder von uns hat eine Aufgabe!"

Amalia warf sich auf das Bett und verschränkte die Arme. Sie sah zum Fenster, dann durch den Saal und schließlich wieder zu Tilly. In ihrem Kopf drehten sich die Gedanken wild. Sie war zornig, verständnislos, traurig, voller Freude und doch konnte sie keines dieser Gefühle ausdrücken. Sie freute sich, dass ihre Mutter so vielen Leuten etwas bedeutet hatte, aber sie war wütend darüber, dass der Ball an ihrem Todestag statt fand. "Sag mal, Amy hast du deine Aufgabe mittlerweile gefunden?", fragte Tilly, die zerrüttete Prinzessin. Amalia schüttelte den Kopf. Innerlich kannte sie die Aufgabe. In jeder Generation wurde ein Sympathisant für jedes magische Wesen dieser Welt geboren. So war Tilly Sympathisantin für die Meerjungfrauen. Talya, Tillys Zwillingsschwester die der Elfen und Zelion Amalias bester Freund der Sympathisant der Einhörner. Über das Königreich verteilt gab es hunderte dieser Sympathisanten für Gnomen, Feen, Druden, Baumgeister, Elementgeister, Zwerge, Vampiren für jedes magische Wesen eben. Aber selbst wenn Amalia ihrer Aufgabe nachgehen wollte, so war es ihr nicht möglich. Denn ohne Drachen konnte sie keine Sympathisantin der Drachen sein. Ihr Inneres sträubte sich förmlich gegen den Gedanken mit einem Drachen befreundet zu sein. Denn die letzte, die jemals eines Drachen Sympathisant war, war ihre Mutter. Und sie starb bei ihrer Aufgabe die Drachen untereinander zu vereinen. In einem Drachenhort hoch im Norden kam es vor 10 Jahren zu einem Machtkampf zwischen zwei Drachen, die schöner waren als alles andere das man sich vorstellen konnte. Mächtige edle Drachen sollen es gewesen sein, doch waren sie so geblendet von ihrem Hass, dass sie die Königin zerrissen.

Nur kurz darauf verkündete der Drachenorden, ein religiöser Mönchsorden, Gottes Wille die Drachen zu töten und damit das Land von Sünde zu reinigen. Und es wurde das Blut unzähliger Drachen vergossen. Amalia hatte bei den Hinrichtung zusehen müssen und ihr Vater, fand in den Fluten des Blutes Vergeltung für seine dahin gemordete Geliebte. Amalia erkannte schon als Kind, die Ungerechtigkeit im Handeln der Menschen, doch auch sie war geblendet von Trauer und Zorn.

Dann fragte Amalia plötzlich:" Sag mal Tilly, was ist das für ein Gefühl? Ich meine, wenn du mit den Meerjungfrauen zusammen bist?" Tilly sah sie nun mit großen Augen an. Dann warf sie sich auf das weiche Bett und starrte auf den gemalten Sternenhimmel an der Decke und flüsterte:" Ach weißt du, dieses Gefühl ist unbeschreiblich.. so als würde dir gleichzeitig heiß und kalt und du fühlst dich als ob es keine Sorgen keine Not auf der Welt gibt. Du fühlst dich frei und ungebunden, aber gleichzeitig fühlt es sich auch wahr an und du denkst nicht an den Krieg der Kirche. Ein göttlicher Krieg – was für ein Unsinn!" Amalia sah sie an, als hätte sie etwas falsches gesagt, aber eigentlich war sie der selben Ansicht. Die Weisheiten ihrer Mutter drangen wieder in ihr hoch. Amalia dürfe niemals unterschiede zwischen den Geschöpfen dieser Welt machen. Bei den Geschöpfen gäbe es kein gut und böse. Sie seien alle wichtig für diese Welt. Gott liebe alle Geschöpfe, er mache keine Unterschiede zwischen groß und klein, alt oder jung. Das dürfe sie nie vergessen!, hatte ihre Mutter gesagt. Amalias Herz füllte sich mit Wärme. Der Gedanke an ihre Mutter vertrieb den Zorn auf die Drachen und in jenem kleinen Moment fühlte sie sich ihnen näher, als sie es jemals erwartet hätte. "Wollen wir jetzt tanzen gehen?" fragte Tilly und riss Amalia aus dem Strudel ihrer Gedanken. Abwesend bejahte sie die Frage und ging zusammen mit Tilly aus dem Saal. Ihre Gedanken drehte sich noch immer um eine Erinnerung. Es war ein Namen, den sie schon lange vergessen hatte.

"Dragomir, bist du sicher was du tust?" fragte eine weise Stimme aus den tiefen der Silberspiegelberggrotte. "Ich kann nicht anders. Ich muss sie sehen. Ich bin es ihr und ihrer Mutter schuldig." Dann erhob er seine mächtigen Schwingen und stürzte sich in die Nacht. Der smaragdene Drache, war der jüngste der Drachen, der Letztgeborene. Als letzgeborener hatte er magische Kräfte von unvorstellbarer Macht. Er war in der Lage sich zu verwandeln. In jedes Geschöpf auf der Erde. In den letzten 10 Jahren, beschäftigte ihn nichts mehr als die Verwandlung in einen Menschen. Und nur wenige Tage vor dem diesjährigen Rosenball gelang es ihm die Form beizubehalten. Er hatte die Freundschaft zu Amalia niemals vergessen und das war Antrieb genug die Verwandlung immer wieder zu versuchen. Nächtelang probierte er es und war niedergeschlagen, wenn er es nicht schaffte. Wenn ihm ein Ohr fehlte, oder seine Drachenkrallen als Hände behielt. Einmal, gelang ihm eine beinahe perfekte Verwandlung, doch leider waren seine Haare smaragdgrün, wie sein Schuppengewand. Ein Mensch mit Drachenschwanz, mit schuppiger Haut, Mensch mit Drachenfüße. Dragomir hatte alles durch gemacht für diesen einen Moment in dem er in den Saal treten und Amalia zum Tanzen auffordern wollte. Dragomir besuchte während seines Verwandlungstraings oft eine Familie, die auf einem alten Bauernhof lebte. Sie kannten seine wahre Form und hießen ihn willkommen. Sie waren ihm freundlich gegenüber und halfen ihm. Doch eines Tages wurden sie der Ketzerei wegen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Man hatte ihnen vorgeworfen Drachen vor der Kirche zu verstecken und als die Familie leugnete, wurde an ihnen die Macht der Kirche demonstriert. All das schoss ihm durch den Kopf, als er durch die Nacht flog hin zum Palast, zum Rosenball, zu ihr.

Amalia starrte hinaus in die Nacht. Der Trubel um sie, lies sie relativ kalt. Sie war noch nie zum Tanzen aufgefordert wurden außer durch ihren Vater. Aber dieser war an diesem Abend wie sonst auch in Drachenprozesse vertieft und würde erst später auftauchen. Wenn er es überhaupt schaffte noch Gäste zu erwischen, waren es jene, die bei jeder möglichen Gelegenheit ihr Sitzfleisch bewiesen und bis tief in die Nacht feierten. Es waren meist jene Leute, die zum Parlament gehörten. Dann schlagartig nach Mitternacht endete das feierliche Gehabe und Politik kehrte in den Saal und zerteilte die Gäste in Interessensparteien. Die Stunden zergingen zäh und Amalia verfluchte innerlich jede Minute, die sie sich nicht ein spannendes Buch vertiefen und die Welt um sich vergessen konnte. Tilly vergnügte sich mittlerweile mit einem jungen charmant aussehenden Kaufmann und nutzte jede Gelegenheit über seine unlustigen Witze zu lachen.

Dann nur wenige Stunden vor Mitternacht betrat ein junger Mann den Saal. Amalia sah hinüber zu der geschmückten Marmortreppe und war wie gefangen von den tiefen smaragdenen Augen und der erhabenen Art des Mannes. Er sah freundlich in die Runde und das Gemurmel durch zog die Reihen der Anwesenden. "Wer ist das?", "Woher kommt er?", "Ob er verheiratet ist?" murmelten die Mädchen und kicherten dabei schüchtern und dennoch voller Aufregung. Amalia hatte ohne es zu bemerken, angefangen zu lächeln. Tilly machte sie eher unsanft darauf aufmerksam. "Was grinst du jetzt so dumm?", fragte sie, als sie zu ihr hinüber lief und versuchte sie aus ihrer Trance zu schüttel. Doch es gelang ihr nicht bis plötzlich eine sanfte, dennoch männliche Stimme fragte: "Darf ich um diesen Tanz bitten, Prinzessin?" Tilly trat bei Seite und konnte ihren Augen kaum glauben, als Amalia ihre Hand in die des Fremden legte. Dann plötzlich übertönte das Orchester das Gemurmel der Leute und ein fröhlicher Walzer wurde gespielt. Amalia tanzte die Nacht hindurch und ließ ihre Augen nur selten von dem Fremden ab.

In ihr drehte sich die Gedanken noch wilder als sie es bei dem Gespräch mit Tilly taten. Der junge Mann kam ihr so bekannt vor. Sie kannte die Augen, die so warm und offen waren. Als der Tanz zu Ende war, ging Amalia mit dem Fremden auf die Balustrade hinaus, in die sternklare geheimnisvolle Nacht. "Du bist wunderschön", sagte der Fremde und wandte seine Augen nicht von ihr ab. "Du traust dich hier her an diesem Tag?", fragte sie schroff zurück und erkannte das Entsetzen in seinen Augen. "Genügt es nicht, was ihr mir angetan habt?". Dragomir wandte sich ab und murmelte in die Nacht: "Was habe ich mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich nur glauben, dass du uns vergeben könntest. Ich habe so lange auf diesen Tag gewartet dich zu sehen, dich um Vergebung zu beten." Mit einer Träne im Gesicht stand er vor ihr und sein menschliches Aussehen rührte Amalia zutiefst. Sie nahm ihn in den Arm und tröstete ihn. Ihr Gesicht war seinem sehr Nahe und sie spüren den warmen Drachenatem auf ihrer Haut. Sie schloss die Augen. Vor ihren Augen liefen die Erinnerungen ab, die sie an die Drachen hatten. Sie waren den Menschen über nie gewalttätig worden. Sie erinnerte sich wie sie mit Dragomir spielte und wie sie sich an die Bedeutung seines Namen erinnerte. Sein Name bedeutete "Friedliebend" und das war er. Er liebte den Frieden. Amalia küsste ihn, erst vorsichtig, dann zärtlich. Ihr wurde heiß und kalt, im selben Moment. Amalia konnte an nichts mehr denken, ihr Kopf war leer. Es war befreiend. Sie weinte all ihre Gefühle heraus, die zuvor als Kloß in ihrem Hals stecken blieben. Als dann kurz vor Mitternacht ihr Vater den Saal betrat verstummten die Gäste und die Musik völlig.

Er bediente sich am Buffet und dann eröffnete er nur eine Minute nach Mitternacht die politische Sitzung. Amalia sah Dragomir in die Augen und flüsterte ihm leise zu: "Danke, für das was du getan hast. Warte hier, ich werde mich revanchieren." Amalia war glücklich. Voller Zuversicht ging sie in den Saal. Sie atmete tief durch, ihre Gedanken beflügelten sie und sie erhob das Wort: "Hiermit beantrage ich den Drachenorden zu entmachten!" Empörung ging durch die Reihen und alle Augen waren plötzlich auf sie gerichtet. Ihr Vater sah sie zornig an. Sein Werwolf sah sie ebenso zornig an, wie ihr Vater es tat. Dann sagte sie:" Es gab eine Zeit vor zehn Jahren, da waren die Drachen ebenso angesehen wie wir Menschen. Wie die Werwölfe, wie die Meerjungfrauen, die Vampire. Es gab eine Zeit, da waren die Drachen für unsere Welt wichtig wie die Nacht für den Tag und die Samen für die Ernte. Der Drachenzauber gab unserer Welt einen Funken Licht ab und seit dieser Funken fehlt gab es keinen glücklichen Tag mehr." Ein weißhaariger Mann erhob sich. Amalia erkannte ihn als Kriegsminister. Es war ein stämmiger alter Mann mit rauer herrschender Stimme: "Die Drachen haben sich schuldig gemacht, sie haben die Königin ermordet! Wir haben sie vor Gericht gestellt und niemand hat für sie gesprochen. Wir sind unseren Pflichten als Menschen nachgekommen." Einstimmendes Gemurmel durchzog den Saal. "Dann werde ich jetzt für die Drachen sprechen.", sagte Amalia laut in die Runde und erneut schoß ein Blick von ihrem Vater zornig auf. "...so wie meine Mutter es getan hätte." Damit war der Zorn auf Amalia vergangen. Die Erwähnung seiner Geliebten mit Amalia wunderschönem Aussehen rührte ihn sehr, innerlich. Äusserlich zeigte er nicht, welche flamme Amy in ihm entfacht hatte, doch es half dazu bei, dass er die Hand hob um Ruhe zu gebieten: "Dann sprich für die Drachen. Der Rat wird dann neu richten!"

Während drinnen die Stimmen der Leute verstummten, hörte Dragomir in den Stillen der Wälder einen stumpfen Schrei. Er sah mit seinem Scharfen Blick von der Ballustrade und erkannt zwei menschähnliche Wesen unterhalb der Ballustrade stehen. Den einen erkannte er sofort als Mensch, doch das andere Wesen war eindeutig ein blutverschmierter Vampir. Nicht weit von dem weiblichen wunderschönen Vampir, lag ein kleines Mädchen leblos am Boden.

Sie sah ihn stumm an. Ihr wurde klar, dass sie sovieles trennt. Sie lebte in der Nacht, war ein Geschöpf der Dunkelheit und er wandelte im Licht und würde niemals jemanden wie sie verstehen können. Der Gedanke daran schmerzte und ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Sie konnte ihrem Sympatisanten niemals nahe sein. "Wie kann ich dich denn überhaupt beschützen, wenn du mich nicht lässt?", fragte er und seine Stimme klang kalt und weit entfernt. Ihre langen silbernen Haare glitten in sanften Wellen durch den Wind das fahle Mondlicht fasste ihr helles Gesicht in einen erschreckenden Schimmer. Ihre blutroten Augen leuchteten durch die Nacht und in der kühlen Brise lag der Geruch frischen Blutes.Er sah sie mit seinen warmen Augen an. Das schwarze Haar war wie immer wild zerzaust. Er trug einen Anzug, wohl noch der letzte Überrest vom Ball, der ihn nur schwer von der Dunkelheit der Nacht abhob. Sie sah ihn noch immer an und konnte nun seinen fieberhaften Herzschlag hören. Hinter sich lag das Schloss mit all den magischen Wesen und Menschen, doch in diesem Moment zählte nur dieser eine Moment zwischen ihnen. Noch würde niemand nach dem Verbrechen fragen, man würde die Drachen beschuldigen. Aber die Prinzessin stürzte den Drachenorden und bald gäbe es keine Entschuldigung mehr für ein Wesen ein anderes zu töten. "Du musst damit aufhören!", gebot er ihr und zitterte bei dem schaurigen Anblick. "Sieh nur was aus die geworden ist. Noch vorhin hast du so wundervoll getanzt. Es kommt doch nicht darauf an, wer man ist oder was man ist. Wichtig ist nur was man tut um das ganze zu bewahren."

Dragomir glitt von der Balustrade herab und baute sich mit seinen großen Klauen hinter dem Menschen auf: "Er hat Recht! Wir alle gehören zu einem Lebenskreislauf. Wir alle sind Teil dieser Welt. Noch ist es nicht zu spät ich kann dir helfen. Es muss euch nicht so ergehen wir uns!", sagte er und reichte seine scharfe Klaue dem Vampir. Sie schlug ein und fiel zu Boden. Ihr Sympathisant hechtete an ihr Seite Dragomir eilte dem kleinen Mädchen zur Hilfe. Er hatte viele Jahre damit zu gebracht Heilzauber zu lernen um seiner Sympathisantin zu helfen und nach so langer Zeit sollte es nun endlich so weit sein.

Das Parlament erfuhr von diesem Zwischenfall nichts, denn Amalia hatte sie mit ihren Worten in ihren Bann gezogen.

"Die Drachen, lebten friedlich neben den Menschen her. Selbst der Hort, indem meine Mutter starb war friedlich. Weshalb sollten die Drachen also plötzlich gegen die Menschen sein? Wieso sollte plötzlich die Kirche mehr Macht wollen? Das Gleichgewicht dieser Welt ist durch so viele Faktoren gestört worden, dass wir niemandem die Schuld geben dürfen. Jedes Geschöpf hat das Recht zu leben. Gottes Wille wäre niemals Rachsüchtig oder gar gegen eines seiner Geschöpfe gewandt. Mit meiner Mutter starb die Letze der Drachensympathisantinnen niemand war in der Lage für sie zu sprechen. Ich sehe keine andere Möglichkeit mehr das Gleichgewicht dieser Welt wieder herzustellen. Unser letzter Ausweg ist die Entmachtung der Kirche und ein Gesetzt das ein für alle mal verankert, das Jagden auf Gottes Geschöpfe verbietet.", führte Amalia an.

Sie sah scharf in die Gesichter des Hohen Rates, so als verurteile sie jeden, der gegen sie sprach. Eine Alte Magierin erhob das Wort: "Die Prinzessin spricht wahre Worte. Sie ist die neue Sympathisantin der Drachen. Ich glaube ihr und stimme ihrem Antrag zu." "Vielen Dank Lady Chiolin!", sagte Amy und verbeugte sich.

Dann erhob sich der König. Und seine innerliche Freude schäumte auf sein Dasein über. Er gebot: "Der Antrag meiner Tochter klingt plausibel und es ist unser Recht und unsere Pflicht darüber Weise abzustimmen. Im Namen meiner geliebten Frau stimme ich dem Antrag zu!" Applaus durchzog den Saal und einstimmig wurde Amalias Antrag bewilligt. Sie stürmte hinaus auf die Balustrade, doch Dragomir war verschwunden. Amalia war enttäuscht, doch tief im Herzen wusste sie, dass sie ihn wiedersehen würde.

Am nächsten Morgen wurde die Kirche entmachtet und geräumt. Man fand geheime Akten, in denen der Morde der Königin und die Drachenjagden geplant waren. Amalia führte die Drachen aus ihrem Versteck zurück in die Welt, und die Dunkelheit wich. Amalia hatte Recht behalten. Die Seelen der Drachen erleuchteten die Welt.



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