13.05.2012

er hatte es...

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Er hatte es nicht veranlasst,

es geschah dennoch.

 

 

Und es war immer wieder, immer wieder die selbe geschichte die  sich erzählte, die sich ihm aufdrang, die da war, immer wieder da war, die, meist zur dämmerstunde, ihn aufhorchen ließ.

Sie ereignete sich, ohne sein zutun, ohne einen gewollten gedanken, sie erschien, sie erzählte sich ihm, drängend, eindringlich, immer und immer wieder, in irgendwelchen abständen stand sie vor ihm, er sah die geschichte sich erzählen, er sah.

 

Er hätte soviel, wie man es von einem jeden verlangte, zu tun, seine arbeit, irgendwelche arbeit zu tun, zu erledigen, das tagwerk zu tun, seiner arbeit nachgehen, seinen platz in der welt zu erfüllen, wie jeder ihn erfüllt, er hätte all das zu tun gehabt, das unvermeidliche etwas zu tun, jeder tut es, seiner arbeit, irgendeiner arbeit nachzugeben, zu machen, zu hasten, zu streben, um leben zu dürfen, so sagt es die welt, tun, machen, handeln. aber die geschichte hielt ihn fest, fest geschlossen, ließ ihn nicht fort, nicht bewegen, nicht etwas tun, nicht machen, nicht streben, nicht.

Die gestalten schleppten sich auf einer weiten, ebenen fläche, gestrüppig, hell dahin, in einem nicht zu erfassendem tempo rückten sie vor. Sie rückten vor, sie hatten ein ziel, sie schleppten sich, schleppten gedrungen nach vor.

Trotz geneigtem haupt blickten sie nach vor, sie zogen schleppend nach vor. Nach vor. Von der einen seite auf die andere seite, in seiner geschichte, die wieder da war, die immer wieder da war, sie zogen schleppend, vorwärts zogen sie .

Bedrohliche rufe von nicht sehbarem waren zu hören. Er sah die rufe den schleppenden geltend, die vorwärts drängte, die drängend von der einer seite weg zogen. Auf eine andere seite zogen sie schleppend, mit dumpf bedrohlichen rufen begeleitet. Mit dumpfen rufen ausgestattet waren sie schleppend vorangezogen.

Die andere seite, das vor ihnen liegende wurde dunkler. Sie zogen ins dunkle, auf die dunkle seite, aus der helligkeit ins dunkle.

Sie waren grau, gebückt, schleichend schleppend nach vor geneigt, sie zielten auf die dunkle seite hin, weg von der hellen, die sich hinter ihnen nun ebenso verdunkelte.

Und immer wieder fingen sie an stehen zu bleiben. Nacheinander stehenzubleiben. In der geschichte fingen sie nun an stehenzubleiben.

 

Sie wußten sich, schleppend und stehen geblieben, keinen rat. Sie verharrten in ihrer  gebücktheit, schleppend blieben sie stehen, sie wußten sich keinen rat.

Die geschichte erzählte von den schleppend nach vor ziehenden, erzählte woher sie kamen, von den harten schlägen, den morden, den immer wiederkehrenden morden, den verletzungen, demütigungen, von dort, woher sie kamen, von den schmähungen, den hinterhältigen anschlägen, dem ruin, den sie erlebten, den rauswurf, das fortjagen aus ihrem sein, vom fortschaffen der nach vor und weg ziehenden schleppenden.

Sie waren wenige, sie sprachen nicht, die geschichte ließ die schleppenden nach vorziehenden nicht sprechen. Er fragte.

 

Er fragte die geschichte, während sie sich erzählte, warum sie nicht sprachen, die schleppenden. Er erhielt nie eine antwort, er stellte die frage oft, nie erhielt er eine antwort, die geschichte war stumm, erzählte von den grauen, die diese schleppenden fortgejagten erlebten, in vielen einzelheiten erzählte die geschichte von den schicksalen der schleppenden, nach vor sich drängend schleppenden.

Wie sie bemüht waren, den anderen zu zeigen, wie schlecht die führung in ihrer welt war, dass diese führung nur sich als führung sah, alle kleinmachte, unterdrückte, nichts anderes zuließ als das von ihr gewollte, von dem nur sie, die führung leben durfte, die vielen abhängigen, geistlosen, waren ihre verbündeten und schlugen am heftigsten, die schleppenden hatten nicht mitgetan, sie mußten sich alles gefallen lassen, sie wurden schnell erkannt, die schleppend nach vor und weg ziehenden. Weg ziehen müssenden, nach vor, weg.

Sie müdeten, sich aufrichten versuchend, grau, erschlagen.

Sie blickend stehend nach vor, die schleppenden.

An dieser stelle der geschichte fiel ihm erst auf, dass noch keine zeit stattgefunden hatte, alles passierte zugleich, im selben. Ein punkt, mit keiner zeiteinheit zu fühlender länge. Alles war bisher eins.

Die geschichte zeigte eine höhle vor den schleppenden, daraus waren die bedrohlichen rufe zu hören.

Er sah die schleppenden, nach vor blickenden, stehenden, die arme in richtung der höhle weisend.

Erstaunen in den gesichtern, den grauen, den gefurchten, erkannte er jetzt. Sie regten sich, ihre hände, beide hände nach der höhle streckend.

 

 

Die rauhen, bedrohlich rauhen rufe wurden leiser, aus der höhle wurde es leiser, die rufe verbogen sich zu einem eintönigem ziehen, einem jammern gleich, einem aus vergeblicher wut, ohnmächtigem, sich in sein geschlagenes schicksal ergebenen , resignierenden, flachen, eintönigem ziehen, einem gleichgültigem nicht mehr rufen, einem dahinflirren, ein immer mehr kaum wahrnehmbares abwinken.

Stille.

Starr blickten die schleppenden, stehenden, in das dunkel der höhle, die nun unmittelbar vor ihnen ihre öffnung zeigte. Direkt vor ihnen erhob sich die öffnung, die mit den blicken der schleppenden sich erhob, sich breiterte, erhellte, licht.

Ein raunen, ein knarren begann die schleppenden zu umhüllen, ein offenes, anfassbares raunen, ein klang war zu hören. Ein klang, der die gebückt stehenden, nach vor ziehend schleppenden, erfasste.

Leicht, zärtlich fasste. Die grauen, geschundenen gesichter der schleppenden hellten sich zögerlich, hellten sich zunehmend, ließen lichter aus ihrern augen erkennen, die höhle schien einzuladen.

Immer und immer wieder wenn die geschichte, die immer und immer wieder da war, war das gefühl von helligkeit auch auf ihn übergesprungen, die geschichte ließ ihn helligkeit spüren, sein körper entspannte sich, er atmete zum ersten mal, während der selbst erzählenden geschichte, die immer und immer wieder da war, auf.

Das telefon läutete, er wartete immer und immer wieder drauf, das telefon läuten zu hören, denn die geschichte sagte ihm, nun läute sein telefon. Und es läutete, laut. Er hob immer ab, nur ein ton, ein ton, der klar machte, es war niemand. Er legte auf. Immer wieder mußte er auflegen. Es läutete immer in der geschichte das telefon, niemand war immer und immer wieder in der leitung.

Er hob nun nicht ab. das telefon läutete, es ringte, es klingelte, es zerrte, es brüllte, es läutete.

Die geschichte sah ihn, die selbst sich erzählende geschichte sah ihn an. Er sah sie an, er sah der geschichte mitten in die erzählung. Er blickte in die geschichte.

Die schleppenden, vor der höhle, der klingenden, sahen ihn an. Aus der geschichte sahen sie ihn an.

Die geschichte war um ihn, er stand mit den schleppenden, vor der höhle, der klingende

 

 

Jedesmal und er fürchtete sich jedesmal vor dem das nun geschah.

Ein ohne jedes rücksichtnehmen, ein ausserirdisches, erbärmlich zielgerichtetes, klares, von unermesslicher präzision gesteuertes, machterschauerndes, alles nur erdenklich stürzende, schnellte aus der breiten ebene, von weit sichtbar auf die geschichte zu. Auf ihn zu.

 

Eine masse an gesichtern, gesichtern aus seiner vergangenheit, aus seinem leben, aus seinen mühen, aus seinem erlebten, seine peiniger, die zahlreichen, die miesesten voran, hämisch, dick aufgeblasen, dreckig grinsend, zähne, spitz und geifernd, zielten sie, aufgerissend mäulend, aneinandergepresst, morden wollend auf ihn zu, auf die schleppenden, sich voranschleppenden, vor der höhle stehend schleppenden, ohne einen laut, auf ihn zu.

Sie schwangen in ihren augen, diesen großen, messerscharfen linsen, ihre keulen, hämmer , schossen auf ihn zu, in die schleppenden, die sie nicht sahen, die schleppenden sahen sie nicht, sahen die bedrohung, die unentrinnbare bedrohung nicht, er blickte den mordenden direkt in die masse, die sich , wachsend, mit ämtern ausstatteten, mit bescheiden des ruins, des todes, des sein müssenden mordes, sie sammelten sich zum umfassenden schlag, ihr wissen untereinander, sie sind eins, sie sind die macht, sie haben das geschriebene wort für sich, sie hielten über ihn, wolkend, hart wolkend stehen, sie formierten sich zu einem pfeil, einem schwammigen dicken, präzis aneinadergereiht, mit wechselndem führer, pfeil und ließen sich mit wuchtigen, zuckenden stößen auf ihn , in ihn, ab.

 

Das verderben hielt ihn gelähmt, das kommende aussein klammerte sich durch ihn durch, verharren, er verharrte schweigend, mit geschlossenem mund, mit fest geöffneten augen sah er dem jetzt kommenden, dem schnellen, unbedingtem tod in die fratze, die deutlich und bestimmt seinen tod beschlossen hatte, ihn nun töten würde.

Ein beben hob an, ein beben des breiten landstriches hob an, verstärkte sich zu einem aufheben der steppigen felsen, um ihn erhoben sich türme von erde, hoch ragten sie, gaben den platz frei für den zielgenauen stoß der mächtigen mörder, verschlossen sich, schlossen ihn ein, der satte ton des mörderischen aufpralls zerbarst , die schleppenden mühten sich zur höhle, immer wieder begannen die schleppenden, stehenden, gebückt stehenden zur höhle vorbewegenden schleppenden, mühevoll schleppenden.

Sie erreichten die höhle, erreichten die höhle schleppend. die höhle verschüttete sich hinter ihn

 

Dunkel um ihn, um ihn, vor der höhle der schleppenden, der jetzt verschüttenden höhle, er spürte die nasskalte erde, das gestein um sich, er war nicht berührt, kein staubkorn rührte sich.

Töne von geschlachteten mördern , laute, wimmernde, ächzende rufe, rufe aus dem verborgenen der morden wollenden, erfüllten sein ohr, Gnade schreiende mäuler erbarmten ihn, er stand und war fels, ein monolit im eingeschlossenen.

vater ich schlafe, entkam es ihm leise, über seine lippen, ich schlafe. Er hörte sich, er erwachte.

Unmerklich schob das geröll, die schichten an erde und stein sich weg von ihm, immer weiter weg von ihm, er konnte sich wieder spüren, er bewegte sich ,hob den kopf, suchte die schleppenden zu sehen, wandte seinen kopf in richtung der höhle, es war keine höhle zu sehen, zu erkennen, nur eine breite landschaft, ein himmel voller blutbespritzter, bluttropfender felsen, und dann überstülpte ihn ein schleier aus quallenartigem gallert, über und über, schwer, drückend, voller atem.

Die geschichte umfasste seinen körper und ließ ihn niedergleiten, sanft. Er lag am boden und spürte den anfang, so erzählte es ihm die geschichte, den anfang, er mußte beginnen, beginnen, wie ein anfang es verlangte, er konnte sich nicht erholen, sich sammeln, er mußte dem anfang entsprechend, beginnen.

Der umhüllende schleier verkrustete an seinem gewand, bröckelte ab, er setzte den ersten schritt

 

Gekrümmt fand er sich nach der nacht, es passierte alles in der nacht, es war nichts passiert, er hörte nur einer geschichte zu, er mußte eingeschlafen sein. Das aufstehen bereitet ihm mühe, die beine waren schwer, er hatte noch immer seinen pullover an, seit geraumer zeit schon hatte er diesen pullover an.

Der erste schritt fiel ihm ein, er habe eine ersten schritt getan, einen schritt, die geschichte stürzte in immer schneller werdenen erinnerungen auf ihn ein, er war hellwach, immer wieder fielen ihm bausteine der geschichte ein, die erzählung, die ihm erzählt wurde, er inmitten, er hatte es gefühlt, er war inmitten dieser geschichte, er wurde bedroht, er sollte gemordet werde, er lebte, er sah seine hand bewegen, ja immer wieder sah er seine hand bewegen, der erste schritt. Er drehte kopf und körper, er stand auf.

 

Er begann zu erledigen, am tisch , zettel zu lesen, ach ja und ach ja, er legte zur seite, er nahm auf, er notierte, richtete sich einen cimbal, so hieß kaffee für ihn, die tassen aus alten zeiten trugen diese aufschrift, als er noch freunde hatte, als noch mit anderen er sich traf, redete, als er noch dabei war, dabei war in kreisen von leuten, die, manche freunde, waren, damals, vor seinem weggehen, seinem sich abdrehen, wegwenden von ihren themen und treffen, von ihren bewegründen zu tun, zu machen, arbeiten zu schaffen , arbeiten auszuführen.

Er wußte nicht warum er sich abwandte, es fiel nur auf, dass er unmengen von wein trinken musste, um bei ihren treffen, es waren auch seine treffen, dabeizubleiben, er wollte unentwegt und immer wieder , immer wieder weggehen. Ohne etwas besseres, anderes zu tun, um woanders hinzugehen, um anderes zu tun, er wollte weg. Er trank und blieb, so manche zeit, meistens, immer öfter ging er nicht mehr zu den treffen, woauchimmer, er merkte auch nicht, nicht zu diesen diversen treffen gegangen zu sein, er war nicht dort. Er war da, wie die geschichte , die da war, die unvermittelt da war, immer wieder da war, ohne vorzeichen, ohne hinweise, ohne zeichen, sie war da, umfing ihn, er wurde eine geschichte erzählt.

Er lebte, er wußte auch nicht, wann und wieviel er gegessen hatte, was er gegessen hatte, er trank seine cimbals.

Seine behausung nahm er nicht wahr, er dachte nicht daran, er sah seine umgebung nicht. Er sah immer und immer wieder die bilder, die stimmen der geschichte, die ihm erzählt wurde, selten bemühte er sich dagegen anzukämpfen, sich von der selbst erzählenden geschichte erzählen zu lassen. in den wenigen malen , die geschichte nicht denkend, wußte e , er müsse tun und handeln. Ob er sich wusch, wann und wieoft, entfirel ihm.

Auch wenn er dann tatsächlich etwas erledigte, wußte er es nicht mehr. Danach.

 

Da nahm er die medical tribiune in die hand, eine zeile am beginn eines absatzes wurde laut vorgelesen, ihm wurde eine zeile vorgelesen. Die ärzte wüßten nicht mehr weiter. Seit geraumer zeit werden menschen verschiedenen alters und auch sonst kein eindeutiger menschentyp von einer art krankheit befallen, für die es keinerlei erklärungen gab. Überhaupt keine erklärungen. Ihm wurde weiter vorgelesen, ihm wurde berichtet, es war wie ein ihm  berichten, dieses vorlesen, diese leute waren erstarrt, hellwach, konnten auch leise reden, aber erstarrt, konnten sich nicht bewegen, waren gesund, alles war an ihnen gesund, sie waren lediglich erstarrt. Warum ihn nun ein leichtes lächeln anflog, wußte er auch nicht, die geschichte sah sein angeflogenes lächeln, er merkte es nicht.

Es gab keinen gemeinsamen nenner der erstarrten, der angeblich von jetzt auf jetzt erstarrten, , sie waren unternehmer, handwerker, makler, gehobene amtsvorstände, kammerfunktionäre, baumeister, politiker, gastronomen, arbeiter, und nur männer, verschiedenen alters, die sich auch untereinander nicht kannten, oder nur peripher. Die namen wurden nicht genannt, aber der chefarzt und primar des großen behandelnden krankenhauses war genannt. Und ein team, ein team aus, seit kurzem auch mit psychologen, von allen möglichen medizinischen fachrichtungen, sie seien bemüht auf des rätsels lösung zu stoßen, denn ein rätsel, ein bislang unerklärliches rätsel müsse es sein, es hat deratiges noch nie gegeben, sie wüßten nicht wo anfangen.

 

Und auch kriminaler haben sich eingeschalten, es deute ja, wenn auch alles auf nichts deutete, auf keine erklärbare medizinische ursache, so möglich auf ein subtil gesetztes verbrechen, giftverbrechen, gasanschlag, auch sie tappten im dunkeln, im dunkeln, es wurden ihm diese wörter, im dunkeln, öfters vorgelesen, von der geschichte, der ihm erzählenden.

Er bekam besuch, es besuchte ihn jemand, er der eigentlich nicht mehr bekannt war, nicht mehr da war, wer sollte ihn kennen, noch kennen, immer wieder hatten sie von ihm gesprochen und dann nichtmehr. Er wurde besucht, besuch von ihr, der ehemaligen freundin, bekannten, die einmal ihre beziehung mit -  endlich gleichwertigen gegner gefunden -  bewertete, bezeichnete, er erkannte sie, er freute sich, er mochte sie immer noch, mehr noch schätzte er sie, sie war so unendlich belesen , intressiert in allem, an allem, vorallem an reaktionen von menschen, an motiven, an denkweisen, die menschen selbst intressierten sie nicht, auch er war für sie höchstwarscheinlich nur intressant als fall, jeder war ein fall für sie.

Sie stand da, streckte ihm nicht die hand hin, sie umarmte ihn , küsste eine wange, setzte sich und erzählte, sie sei in einem team von medizinern, die mit einem unerklärlichen phänomen, einer neuen krankheit, befasst seien.

Er , der von dieser geschichte wußte, sie aber nicht weiter andachte, sagte, er wisse davon.

Ein handwerker, von dem sie wisse, er kenne ihn, sei auch einer dieser jetzt doch vielen erstarrten, es kämen immer noch neue dazu, und auch ein zweiter und dritter dieser leute, die sich untereinander nicht kannten, müsse er kennen, er hatte mit ihnen zu tun, damals, als sie gemeinsam wohnten, lebten.

 

Ja , er kannte diesen namen, auch den zweiten und dritten, ja , eigenartig, diese erstarrung, dieses andauern des starrseins auch, da muß eine andere macht im spiel sein, sagte sie bedeutend, bedeutend sprechen war nicht ihre art gewesen, vermutest du etwas, fragte er, nein, nur es kann fast jede art von ursache ausgeschlossen werden, jede bekannte art von ursache, es müsse etwas anderes der grund sein. Ein anderer origo, so drückte sie sich aus, stecke da dahinter.

Auch die kriminaler, die außergewöhnliche anstrengungen, vernetzungen, berührungpunkte der einzelnen vornahmen, untersuchten, vergleiche, herkunft, umfeld, bekanntenkreis, ebenso wie die ärzteschaft krankengeschichten eine mit der anderen verglichen, um möglich, wie auch die kriminaler, gemeinsamkeiten zu orten, raster aufzustellen.

Aber es gebe nicht den geringsten, auch nur leicht auffälligen, gemeinsamkeitspunkt.

Na, das ist dann ja genau was für dich, die du ja gerade an schweren, schwer erklärbaren aufgaben, fällen, deine freude hast, meinte er so vor sich hinsagend, ohne einen großen gedanken an diese aussage zu verlieren.

Sie haben auch schon, obwohl von den wissenschaftern belächelt,  schamanen, und heiler mit der geschichte befasst, angehörige, die weder aus noch ein wussten und wissen, hätten diese leute angeschleppt.

Diese 3  sind miese ärsche , er hörte seine worte und wollte sie ungehört wissen, denn diese 3 , er wußte es schon beim ersten hören, diese 3 waren 3 von einer reihe von menschen, die ihm unrecht taten, die ihm wirtschaftlich schadeten, die ihn raus haben wollten, raus aus geschäftsbeziehungen, er war unbequem, er klärte andere über missstände auf, das störte sie, sie beschlossen seine diversen rauswürfe, subtil, sie streuten bösartige gerüchte, bewußte unwahrheiten, die hinter der hand , geheimnissartig, leise, anderen mitgeteilt, ihre wirkung nicht  verfehlten.

 

Dies sagte er ihr, er erzählte so manche geschichte, er erzählte  emotionslos, es intressierte ihn nicht mehr, aber vielleicht half es ihr weiter.

Belustigt meinte er, na vielleicht sind alle so richtig böse menschen und werden nun bestraft. Er lachte irgendwie.

Sie nicht.

Sie schwiegen. Sie sahen sich an und sahen voneinander weg, sie schwiegen.

 

Da begann er, dem eine geschichte erzählt wurde, immer und immer wieder eine geschichte erzählt wurde, sie, die ehemalige freundin, die er immer noch überaus schätzte, die er immer noch umsich haben hätte wollen, sie fragte er , die frage langsam und mit doch einigermaßen zittern an seinen händen bemerkend, nicht wahrnehmend, er fragte sie , fast vorsichtig, sicherlich aber ängstlich, wer jetzt zuhörte musste die art des vortragens der frage als ängstlich empfinden,

er fragte sie, ob er auch die anderen namen der erstarrten wissen dürfe.

In diesem moment musste mir ihr etwas passiert sein.

Ihre augen wurden größer, war nicht auch ihr mund nun leicht geöffnet, sie blickte ihm fest und stark in die augen, sie mußte etwas ahnen, ahnen, das auch er ahnte, nicht erahnte, ohne zu wissen, was genau er ahnte, das auch sie nicht genau wußte, was sie ahnte, sie waren sich sehr nahe, früher, im geist sehr nahe, in der art zu fühlen, so nahe, so nahe.



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Kommentar von Sweder:
(15.05.2012 um 10:39 Uhr)

Wir irren nächtlich im Dunkel und verzehren uns brennend.... (Er hatte es nicht veranlasst, es geschah dennoch.) Ein Satz zum Küssen! Danke u. Gruß S.




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