13.01.2016

Die Neue

()

Eines morgens vor unserem Klassenraum:

„Hey“ sagte ein etwas kleineres Mädchen zu mir. Ich entgegnete ihr mit einem „Hallo“. Sie war brünette und hatte eine schlanke Statur.

Sie sagte sie sei neu au dieser Schule und kenne hier kaum einen, ich heiße übrigens Lana. Ich bin Felix, sagte ich und war etwas erstaunt das mitten im Schuljahr eine neue Schülerin an unsere Schule kam. Ich fragte sie warum sie den mitten im Schuljahr die Schule wechselte. Sie meinte sie hat sich auf ihrer alten Schule mit ihren Mitschülern gezofft und möchte ihre Schulzeit mit „wahren“ Freunden und mit Spaß und Freude beenden und das hatte sie dort nicht, deshalb kam sie zu uns. Lana ging in jetzt in meine Klasse. Ich frage sie ob ich ihr die Schule zeigen soll. Gern sagte sie und fuhr mit ihren Händen durch ihre Haare. Na dann wollen wir mal startete ich und wir gingen los. Ich zeigte ihr die Kantine, die Toiletten, Sekretariat, Lehrerzimmer, Pausenhof und die Aufenthaltsräume. Gleich haben wir Mathe mit Frau Schmidt und danach Deutsch mit Frau Braun sagte ich ihr aber sie ging schweigend weiter, als hätte sie mich nicht gehört. Ich tickte sie an und sagte Hallo? Äh oh ja wie war das gleich nochmal? Ich habe geträumt... Alles gut?, hackte ich nach. Ja ja, alles gut. Gleich haben wir Mathe mit Frau Schmidt und danach Deutsch mit Frau Braun hatte ich eben gesagt. Achse ja danke. Plötzlich ging Louisa aus der parallel klasse an uns vorbei und Lana und Louisa guckten sich an als kannten sie sich schon lange aber hatte sich gestern erst gestritten. Kennt ihr euch? Nein, wieso? Sagte sie mit zarte Stimme, aber irgendwie konnte ich ihr nicht glauben. Ich blieb skeptisch. Plötzlich klingelte es und wir gingen zu unserem Klassenraum zurück. In der Mathestunde kam Herr Hopf reingeplatzt und sagte er hätte vergessen uns zu sagen, dass wir jetzt eine neue Mitschülerin haben. Luna, Lena, wie heißte du nochgleich? Lana heiße ich! Genau, Lana. Am besten setzt du dich, ähm ja genau dahin wo du jetzt sitzt. Alles andere besprechen wir morgen in unser Verfügungsstunde. Am nächsten morgen kam sie wieder genau zur gleichen Zeit in die Schule. Herr Hopf erklärte in der Verfügungsstunde nochmal, dass Lana ab jetzt unsere neue Mitschülerin ist und wir uns bitte um sie kümmern uns ihr die Schule zeigen könnten. Lana fiel ihm ins Wort und sagte: Das hat Felix schon gemacht! Ach, der Fin Luca also, sagte Herr Hopf leicht gereizt. Er hat außerdem noch gesagt, dass ich mich um sie kümmern soll. Wenn sie fragen hat soll sie zu mir kommen. Ich bin ihr „Pate“. In der Pause habe ich sie in unser Mathethema eingeführt, damit sie im Unterricht mitkommt. Als ich nach der Schule zuhause ankam und mich erschöpft in mein Bett lege fand ich einen Zettel von ihr in meinem Rucksack: „Hier hast du meine Handynummer *********** falls du was brauchst melde dich. PS: kannst dich aber auch so melden.“

Ich fande es komisch, dass sie mir einen Zettel geschrieben hat. Als ich ihr das Mathethema erklärt hab waren wir alleine, da hätte sie mich doch einfach fragen können aber irgendwie war es auch niedlich. Mehrere Tage vergingen und ich habe jeden Tag überlegt ob ich sie anschreiben soll. Dann hab ich es auch getan. Ich habe ihr eine kleine Nachricht geschrieben, dass sie mich auch anschreiben kann falls sie noch Hilfe in etwas braucht. Nächsten Tag hat gefragt, ob wir kurz alleine reden könnten. Ich dachte mir nicht dabei uns stimmte ihr zu. Wir waren auf dem Pausenhof in einer Ecke wo keine Leute waren. Sie fing an zu reden: Ich wollte mich nochmal bedanken, dass du mir alles gezeigt hast und mir den Start in die neue Klasse um einiges erleichtert hast. Ich sagte ihr, dass ich das gerne gemacht habe und so einem hübschen Mädchen wie dir helfe ich doch gern. Sie lächelte und sagte, dass ich schöne Augen habe. Die Klingel unterbrach uns und wir mussten wieder in die Klasse. Ich hätte dieses Gespräch gerne noch weitergeführt und habe noch die ganze Stunde drüber nachgedacht ob ich sie fragen soll ob wir uns mal treffen wollen. Nach der Schule klingelte mein Handy. Nachricht von Lana. Sie hat mich gefragt ob sie nachher vorbeikommen könnte, dass ich ihr bei den Biologiehausaufgaben helfe, denn sie kapiert das Thema noch nicht so richtig. Natürlich habe ich zugestimmt. Als sie am Nachmittag vorbeikam, trug sie ganz andere Klamotten wie in der Schule und hatte ein sehr angenehmes und gut riechendes Parfüm aufgetragen. Wir gingen in mein Zimmer und setzten uns an meinen Schreibtisch und holten die Biologiesachen raus. Wir fingen an, ich zeigte und erklärte ihr die Arbeitsblätter und die Grafiken im Buch. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir fertig. Sie sagte das es ihr sehr gefallen hätte und ich gute erklären kann. Ich sagte Danke und das ich es gerne gemacht hab. Meine Mutter brachte uns ein paar Weintrauben und Käsewürfel damit wir uns besser konzentrieren können aber das kam leider ein bisschen zu spät. Al sie wieder weg war guckten Lana und Ich uns tief in die Augen. Sie fragte was ich sah und ich antwortete:„ Deine Schädelrückwand und du“. Sie lachte kurz und fing an zu erzähle: „ Ich sehe die Augen von einem netten und süßen Jungen der mir gegenüber sitzt. Ich schmunzelte und sagte : „Danke“ und wir setzten uns auf mein Bett. Jetzt saßen wir uns im Schneidersitz gegenüber und guckten uns an. Als sie nach kurzer Zeit auf die Uhr guckte sagte Lana, dass sie los muss. An der Tür umarmte sie mich und ging. Ich schloss die haustür und ging wieder in mein Zimmer. Ich fand diesen Tag sehr sehr schön sagte ich mir und schrieb ihr eine Nachricht ob sie die Tage nochmal vorbeikommen möchte, ohne Schulsachen. Sie antwortete mit einem gerne. Ich musste sofort meinem besten Freund schreiben was heute Nachmittag passiert ist und dass einzige was er sagte, war das ich sie Flachlegen soll. Ich habe kurz nachgedacht und gesagt Nein! Sie ist anders als diese bitchigen Mädchen in unser Klasse die nur gut aussehen wollen um mit jedem Typen dieser Welt zu vögel und ich bin anders als die Jungs, die meinen das Frauen nur da sind um sie zu vögeln und zum putzen. Zum Glück bin bald weg von den Vollpfosten die noch nie etwas von „Liebe“ gehört hatten. Als ich das dachte war mir eins klar. Ich hatte mich in Lana verliebt. Jetzt war Wochenende und das heißt, meine Eltern sind nicht da. Dieses Wochenende haben sie sich ein Hotel in der Schweiz gemietet und mich endlich mal alleine gelassen. Am Samstag morgen schrieb Lana ob ich dieses Wochenende Zeit hätten mich mit ihr zu treffen. Ich schrieb ihr, dass ich dieses Wochenende Sturmfrei habe und sie jederzeit vorbeikommen kann. Kurz danach klingelte es an meiner Haustür. Ich lief hin und riss sie auf. Der Postbote. Er hatte ein Packet für mich. Es waren ein paar Klamotten für mich, die meine Mutter mir bestellt hatten. Ich probierte eine Hose an und dazu ein T-shirt. Dann klingelte es wieder und ich ging zur Tür. Es war Lana. Sie guckte mich an und zögerte nicht lange sie stürzte sich in meine arme und küsste mich. Ich erwiderte den Kuss und wir legten uns in meine Bett. Wir lagen ein halbe Stunde nebeneinander und guckten uns an. Zwischen durch war auch der ein oder andere Kuss dabei. Ich habe jeden einzelnen Moment genossen. Wir haben beschlossen, dass wir jetzt ein paar sind und es nicht verheimlichen wollen.



Literatur News

Social Media

Letzte Einträge

Mein Werk eintragen!

- neu - bearbeitet

Gsf Buchtipp



Rezension

Aktionen / Gewinnspiele



Mein Gewinnspiel starten

Worthupferl


Mehr Worthupferl? Klick!

Verwandte Leseranfragen

Keywords

  • Stichwörter

  • Liebe Romantik Schule Neu
nach oben