31.08.2017

Gedicht zum Schulanfang

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"Ist nicht aller Anfang schwer?",
sagt der Vater zum Sohne Pierre.
"Der Ernst des Lebens fängt zwar an,
doch glaub mir, mir ist gar nicht bang!"

"Du schaffst das schon, du bist ein Held,
für gute Leistung bekommst du Geld.
Und wenn es auch mal nicht so läuft,
dann wird kein Kummer angehäuft."

Am ersten Tag, da gibt's ne Tüte,
mit Süßigkeiten, du meine Güte,
mit Kaugummi und auch Lakritz.
Wer das nicht mag, der macht nen Witz.

Durch den Ranzen auf der Schulter schräg,
macht Pierre sich eifrig auf den Weg.
Nach der Ankunft geht es los um acht,
der zweite Tag ist noch sehr sacht.

Die Lehrerin ist ziemlich nett,
bei ihr kommt Pierre leicht aus dem Bett.
Am dritten Tag da ist es schon
Routine fast, das ist kein Hohn.

Lesen, Schreiben und noch mehr,
am Anfang fällt es noch sehr schwer.
Doch Übung, weiß man, macht den Meister
und stärkt den Mut, so wird man dreister.

So spricht Pierre: "Ich werde besser,
später werd ich bestimmt Professor."
"Erst mal Doktor", sagt Frau Müller,
"drum sei recht fleißig und greif zum Füller."

Und wenn es klingelt, man glaubt es kaum,
rennen lärmende Kinder aus dem Raum.
So sehr man die Schule auch mögen mag,
Zeit zum Toben ist wichtig, an jedem Tag.



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