18.10.2013

Alltag

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Ich wache auf und erinnere mich an die unruhige Nacht, die all die Macht über die Nacht in meiner Ruhe darstellt, unausgeruht bin ich schwach, meine Kraft wirkt beweglos und abgeflacht wie ein Kieselstein, meine Mutter spricht ihre Sorgen aus als ob der Morgen ausbleibt, meine Frau weint, ich trinke noch einen Wein, fühle Schwindel und kann kaum stehen auf meinen Beinen, dabei geht es mir angeblich, anscheinend, auf dem ersten Blick, nach dem ersten Schritt, nach dem Essen bis zum nächsten Essen gut, ich brauche nur etwas Ruhe, mein Geist, der Drache in mir, der Drachensohn, Die alt gewordenen Raben und mein Raum, meine Zeit und mein Wahnsinn wollen wieder kraftvoll standhaft sein wie ein Baum, ihre Blicke wollen wieder in die Weite reichen, denn ich fühle mich ohne Sinne, ich bin beinahe blind, meine Ohren werden betönt vom Rauschen des Windes, Lieder und Bücher in mir sind fest verankert und sind mir zu Dank verpflichtet, jeder Tag bricht ein, als hätte ich in den letzten Tages das Schlafen verlernt, und vergessen, wie es eben sein soll, dass auf die Nacht ein weiterer Morgen folgt, ausgenommen ich sterbe, oder die Erde hört plötzlich auf sich zu drehen, worauf die Erde Selbstmord begehe, ich gehe wieder zu weit, und dennoch ist das das Einzige in diesem Zeitpunkt, dass mir zwischen Augen und Stirn zu meinem Stammhirn zurückspringt und sich schließlich um mein Rückrad windet, elend fühle ich mich vielleicht, leicht, ganz leicht, vielleicht auch nicht, ich bin nicht ganz ich selbst, dubios wie anstandslos ich Menschen mit ihren Haustieren auf ihrem Schoß, im Hinterhof, so scharmlos beobachte, dabei langweilen sie mich, und wünsche ihnen, dass Hagel und Blitze über sie einbricht, eine Hornisse sie und ihr Tierchen sticht, Pflichtbewusst, wie ich bin, wüsste ich der Hornisse zu helfen, Gerechtigkeit zu walten, in dem ich den auserwählten Menschen festhalte, ich will so viel tun, jetzt schon, dabei habe ich so viel vor, vielleicht ein Tor bei der nächsten Meisterschaft schießen, Fliegen zählen, Mehl essen, und dazu warmes Wasser trinken, oder Eier mit Schinken verspeisen, zu oft habe ich wieder Gründe mich aufzuregen, Ursachen sind wie immer die Medien, in denen ich ein Alien bin, und Träger von Parasiten bin, als ob ich ein Monster bin, dass dem Lande schaden will, die Wahl war wieder würdelos, absolut Normal, menschlich universale Zitteraale, deren Parasiten für die Wahlen so wichtig sind wie Plankton für Bartenwale, ein Punk auf der Straße, würdig zu wählen, dabei dient er niemandem, nutzt niemanden, arbeit nicht, lehnt die Gesellschaft ab, im Herzen ein Anarchist, aber darf wählen, als wäre er der Retter der Menschheit, indem er in Ecken und Gassen pisst, dieser Mist wird echt zum Alltag, und ich nehme Wahlen immer weniger ernst, doch zurück zum wichtigen Alltag, der täglichen Qual der Wahl,die mich täglich mit einem Lächeln anstrahlt, wärst du eine Tagebuch, dann hättest du den Geruch meiner Liebsten, meiner Geliebten, ich muss mir diese vielen Gedanken verbieten, sonst werde ich noch die Ruhe in meinem Frieden verlieren.        



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