16.10.2011

Waldestiefen

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Zartvoll flüstert des Windes Hauch durch grüne Waldestiefen,
raschelnd die Blätter wogen hindurch hoher Baumkronen liefen,
glitzernde Fäden spinnen eine Decke lichtvoll durch den Raum,
behutsam träumt die Zeit zwischen jedem goldbräunlichen Baum.

Verführerisch schmeicheln sich Wohlgerüche in milde Lüfte ein,
würzig herbe Aromendünste schwängern die Luft so klar und rein,
ein Netz gewobener Tränenketten illuminiert im seidigen Schimmer,
im Nu des Lichtertanzes währt ein kurzer Augenblick für immer.

Vom Waldessaum ins tiefe Gehölz wandern Sinne mit leichtem Fuß,

stillschweigend winkt die Ruhe einfühlsam meinem Gemüt zum Gruß,

wo kein Sorgengrau mit kalten Händen dem Licht die Freiheit nimmt,

das friedvolle Naturell der grünen Welt mein Herz glücklich stimmt.

 

Lieblich labt sich die Innere Freud an der streifenden Lichterflut,

dem Elysium bewusst werdend sei dem Menschen höchstes Gut,

möge die pittoreske Idylle währen als mehr für eine sonnige Zeit,

ein holder Tag im Grünen erschöpft so manches Menschenleid.

 

Harryklopperson 10/2011



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