02.09.2011

Das Gewitter

() Messesaktion 2011

Im ermüdenden Abendlicht nächtigen Gedanken auf einer Hügelspitze,

ein grollender Windeshauch peitscht odiös jedes Härchen auf dem Arm,

durch endlosen Spähren reisen erinnernde Bilder, während ich hier sitze,

Klänge von Natur und Tier ersticken unterḿ unheilvollem Wolkenschwarm.

 

Berauscht schwanken ohnmächtig Baumkronen im Ungewissen hin und her,

erfrorene Himmelstränen durchbohren in Gleichgültigkeit das zitternde Blätterdach,

mit letzter Kraft stemmen sich unterjochte Äste ihrer selbst dem Sturm zu wehr,

ein hell gleißendes Blitzgewitter hält furios mein kleinmütiges Herz in Schach.

 

Das urgewaltige Raunen der Berge umwunden von dumpf bebenden Paukenschlägen,

welches sich unheilvoll in der durchnässten Luft mehrmals überschlägt,

bis der letzte Klang eines Regentropfen verstummt, um die Welt neu zu prägen

und ein Lichterkeil das schwarze Wolkentuch durchbrechend die Hoffnung trägt

 

Anmutig öffnen sich die weißen Segel des Himmels im glühenden Schein,

eine streichelnde Böe entzückt jeden einzelnen Gräserhalm im nassen Glanz,

mit Bedacht verbannt das wärmende Licht trübselige Gedanken aus Ihrem Sein,

ein sich beruhigendes Herz hüpft vergnügt im frisch duftenden Gräsertanz.

 

HarryKlopperson, 09/2011



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