30.04.2012

Walpurgisnacht

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Mondlicht strahlt durch Wolkenberge,
flackernde Sterne leuchten wie Teufelsaugen.
Kühle windige Geister ringen um Stärke,
wollen alle Macht an sich saugen.

Doch heut ist “Heilige Walburga“, Hexenfest,
um riesige Feuer wird getanzt, geschrie’n.
Peitschenknallen vertreibt die Satanspest,
die letzten Kältedämonen flieh’n.

Hexen fliegen zum Tanzplatz auf den Brocken,
mit Besen, Mistgabeln und Ziegenböcke.
Sie wollen den gehörnten Urian locken,
verwegen ihr wildes Haar, die mystischen Röcke,
aus der Ferne erklingen Kirchenglocken.

Fledermäuse, schwirrend, schwärmende Knäule,
Mephisto kommt, will dunkle Zeit verlängern.
In den Wäldern bellendes Wolfsgeheule,
Teufelslust zum Hexen schwängern.

Himmelwärts schlangenzüngelnde Feuersbrunst,
kreischend tobender Hexengesang.
Über den Tälern bildet sich rauchiger Dunst,
verschlingt Winterschmauses letzten Gang.

Der erwachende Maientag ist hell und klar,
die holde Braut strahlt im weißen Kleidertraum.
Ihr Galan führt sie heut zum Traualtar,
süße Liebesveredlung unterm Maienbaum.

Oh “Heilige Walburga”, schöne Sage,
bringst uns Wärme und Fruchtbarkeit.
Lebensfrohe Lust vertreibt dunkle Plage,
ein Hoch auf das Licht, die Sonnenzeit.





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  • Stichwörter

  • Walpurgisnacht , Hexentanz , Hexenfeuer , Sage
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