30.04.2015

Hexennacht

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In der Nacht zum ersten Maientanz,

sah man sie mit Teufelsschwanz,

eine bizarr weibliche Gestalt,

bestimmt hunderte Jahre alt.

 

Es musste eine Hexe sein,

denn sie schwebte im Nebelschein,

Fledermäuse folgten ihrer Spur,

flogen um die dunkle Kreatur.

 

Auch Krähen waren ihre Wächter,

krächzten im Dämonengelächter,

was aus ihrem Inneren schallte

und über weite Fernen wallte.

 

Wie Fluten schwarzer Wellen,

tat höllisches um sie schnellen,

Flammen sprangen aus ihrem Haar,

grell blitzend, in leuchtender Schar.

 

Sie wurde zum Hexenungeheuer,

entfachte endlos viele Feuer,

vampirspitz wandelten ihre Zähne,

für ihre blutrünstigen Pläne.

 

Denn ihren Durst wollte sie stillen,

jung tanzende Verehrer killen,

die um eine schön Holde warben,

bis sie ausgesaugt, blutleer starben.

 

Es waren für sie berauschende Stunden,

 feurig wirbelnde Runden,

verführerisch spielte sie dabei,

mit donnernd tosendem Schrei.

 

Einst vor langer Zeit,

war sie selbst mal eine hübsche Maid,

doch ihr fescher Galan,

war ein Vampir, ein Teufelsmann.

 

Sein Biss machte sie zur Hexenbraut,

die mit ihm nach Opfern schaut,

es gibt für sie kein Zurück,

nur wiederkehrendes Walpurgisglück.



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