19.08.2011

Einsicht - des Raben -

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Einsicht

 

 

Würdevoll stolzierend im dunkel schmeichelnden Todesrobenglanz,

nuanciert ein schwarzer Bote den Todesanger im Schimmer,

versieht vergessene Gräber mit einer Träne auf den Kranz.

Durchdringendes Starren durch graudünstige Schleier und Gewimmer,

 

des klagenden Windes, welcher einsam durch die Reihen weht,

lauschend nach Bedeutungen und alten Geschichten,

die all jene Vergessenen haben im Vergangenem angesäät,

wo auch immer das Alpha hinter dem Omega sei zu sichten.

 

Einsam verkümmert ein Flor aus leisem Gedenken und Hoffen,

unbeachtet gerichtet durch das Dahinschwinden der Zeiten,

deren immerwährende Frage nach dem eigentlichen Sinn liegt offen,

ausgebreitet und ersichtlich für einen Raben aus luftdünnen Weiten,

 

losgelassen um den weißnebeligen Trauerschleier zu durchfliegen,

immer hinauf den wärmenden Sonnenstrahlen folgend ins blaue Himmelszelt,

sich zu trennen von angestammten Bildern und in der Sicht zu siegen,

dass der Urgrund allen Seins solcher Ruhestätten die Trauer erhellt.

 

HarryKlopperson 08/2011



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  • Rabe,Gedicht, Mythos,mythische Gedicht,Tod,Grab,Träne,Trauer,Gräber,vergessen,Vergessenheit,Himmel
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