14.10.2011

Erinnerungen

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Einsam wandern Augenblicke über einen verlassenen Strand,

des Windes kühler Atem an meiner Seite im gleichen Schritt,
Sterne betten ihr glimmendes Funkeln im angespülten Sand,
eine verblassende Erinnerung hinter den Wellen zieht mich mit.

Ein Wogenschlag kräuselt das Meer zu schaumigen Schnee,
bösartig vermischt sich ein Wölkchentanz im tiefen Blau,
der nasse peitschende Brodem zitiert die Böen zur Soiree,
die Ouvertüre tränkt die Ahnung und mein Herz schlägt flau.

Nachtgleich stürmt der Wind über meine Innenwelt,
in der bebenden Luft verhungern Rufe in Weiten,
die Sehnsucht schickt ein Schiff, das nicht zerschellt,
um mein Herz durch alle Stürme hindurch zu geleiten.

Barfüßig folge ich den Gefühlen und spüre die Sterne im Sand,
unnachgiebig ersucht mein Herz alle Erinnerungen zu finden,
das Glück hinter welcher Welle auch immer ziehe ich ans Land,
den Lichtpunkt hinterm Horizont in meinem Herzen zu binden.

 

 

HarryKlopperson 10/2011



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