21.10.2011

Nachtgleich des Mondes Sichel einsam über Felder zieht,

verzagt den dunklen Mantel im silbernen Glanze lichtet,

mit Gefühl bettet der kühle Wind ein lunarisches Trauerlied,

vom kleinen Herzenslicht hinterm düster Schatten berichtet.

 

In Licht dürstenden Weiten wirbt ein Streif den Funken Mut herbei,

allwissend dem Stundenglas das letzte Sandkorn entgleiten möge,

einer tief schweigenden Prozession funkelnder Gestirne einerlei,

den Baldachin der schlafenden Welt mit neuen Wünschen bezöge.

 

Im Tränenglanz des Augenblicks spiegelt sich ein Lichterband,

als ein Sternenfluss sich traurig über zarte Wangenhügel schmiegt.

Herzumschmeichelnd behütet es dein Innerstes mit gelinder Hand,

dass kein Herzenswunsch in einer zu Boden fallenden Träne verfliegt.

 

Die Schattenwelt weicht dem güldenen Strahl voller Lebensfreud',

und verblassend zwinkert ein Leitstern in deiner Herzensfarbe,

dass ein innigst gehegter Wunsch unvergessen im nächsten Heut',

am Himmelszelt wieder erleuchten möge als des Mondes Gabe.

 

 

HarryKlopperson 10/2010



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