09.04.2011

Das Dahinter

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Regentropfengleich perlen Hoffnungen an Herzensscheiben,
wenn dunkle Gewitterwolken Freuden in die Ferne treiben.
Undurchsichtig beschlägt die eingerahmte Wirklichkeit federleicht,
der Wunsch zerflossen auf nassen Wegen mit der Zeit erbleicht.

Irgendwo im dunklen Trüben verdampfender Beklommenheit
Kassandras Rufe verhallen unentschieden in Wehmütigkeit.
Fern unter feuchten Schleiern sprudelt ein warmer Gedankenquell,
trotz triefender Sorgen ein Lichtblick bestrahlt das Herz so hell.

Lichtvoll durchscheint ein Bilderrausch aus lächelndem Sonnenschein,
in der dunkelsten Kammer des Herzens erpicht Lebensfreude ihr sein.
Was auch immer das Gemüt in Schwärze zu hüllen vermag,
nur kurzweilig betrübend, deine Welt weiterhin erstrahlt im Tag.

Nun durchschreite frohen Mutes jeden Sorgenschauer,
sei er rabenschwarz und von endlos erscheinender Dauer,
denn unterm letzten Schleier verhüllter Zuversicht,
endet All der Sorgen Quell im erquickenden Licht.

HarryKlopperson, 2011



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  • Stichwörter

  • Gedicht,Gedichte,Melancholie,melancholisch,Zuversicht,Mut,Zweifel,Licht,Regen,Wolken,Gedanke,Gedanken
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