28.10.2011

Im azurblauen Meer des Himmels ertrinken friedvoll meine Gedanken tief,

eine Wärme spüre ich hoch droben und Vertrautes aus fernen Wolken rief,

nicht die Note allein die Melodie schmiegt den Tränenklang um mein Herz,

dass sich des Salzes Sehnsucht mit Fingern bettet, in des Wundes Schmerz.

 

Eine verfallene Vergangenheit gleitet im andächtigen Flug an mir vorbei,

zartvoll intoniert der Wind in des traurig' Angedenkens Hoffnungsschrei,

der sich einsamen Weges durch kummervolle Weiten zum ­Irgendwo ersinnt,

vom dunklen Klang des weinend' Hauchs getragen Tränen silbern verzinnt.

 

Weichgetünchte Schattenrisse wehen als Narben der Zeit am Himmelsdom dahin,

unheilbar die Willkür der Natur und nur sediert durch den sommerlich' Sinn.

Dem bittersüßen Nichtstun ist es Usus nach Entschwundenem zu trachten,

eine sich erinnernde Innenwelt, beginnt die Welt von Neuem, zu erachten.

 

Möge die rinnend' Träne einsam an Herzenswände elegisch begehren,

doch ihre silberglänzenden Spuren werden nur den Zeitenstrom verehren,

und wenn auch des Kummers vieler Wölkchen im Azurblau seichte treiben,

eines güldenen Strahles Hoffnung wird sich die letzte Träne einverleiben.

 

HarryKlopperson 10/2011



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