15.06.2011

Ausweg

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Ausweg

Warum, warum kann ich nicht aufhören darüber nachzudenken,
lange Zeit hatte ich Bedenken,
erkennen konnte ich wenig und wenig wollte ich erkennen,
nur die Augen meines Gedächtnisses möchte ich mit Gift blenden,
ich möchte nicht zurückblicken können, nicht erinnern,
diese Erinnerungen bewegen mein Herz zur Trauer bitter,
aus Wut und Trauer beginnen meine Hände an zu zittern,
die Welt aus Blüten und Orchideen war nur gespielt,
sie tat es gezielt, verdeckt und versteckt,
ich sah es nicht, ihr Ziel, ihr Spiel,
alles geschah, doch zu spät habe ich ihre wahren Ziele entdeckt,
Vertrauen hatte ich nie in ihr, doch die Liebe war mein Gedankendieb,
ich war zu bereit, nicht ich selbst, zu herzlich, nicht kühl,
ich war nicht bereit, dann wieder ich selbst, ihr gegenüber kühl, alles war zu viel,
sie litt unter mir, ich litt unter ihr, es gab nie ein ihr und wir,
was ich niemals wünsche beginne ich für sie zu wünschen,
diese Wut lässt den Menschen in mir vergessen,
dabei bin ich nur ein Mensch, unmenschlicher als ein Mensch ist kein Tier,
sie zu vergessen, davon war ich besessen,
kläglich fühlte ich mich als ich sie wieder sah,
diese Augen, diese Lippen, ihr dunkles Haar,
dabei sah ich sie nicht, wollte nicht sehen, obwohl sie neben mir stand,
ich ignorierte sie, sie war nicht da obwohl sie da war,
es gab nichts tun, nichts zu sagen, nichts zu fragen,
dabei waren es viel Monate, Wochen und Tage,
dass wir Grund hatten zu reden, etwas zu sagen und etwas zu fragen,
es gab nichts ihr zu sagen, nichts sie anblicken zu müssen, nichts zu fragen,
unsere Vergangenheit hat nichts hinterlassen außer zu klagen,
ihre Gegenwart wühlte mich auf und ich spürte in mir tausend Maden,
die sich von Minute zu Minute ins Freie bohrten,
und von Minute zu Minute blutige Tropfen aus meinem Mund austraten,
bitte bleib weg, ich will nichts wissen, und bitte sag nichts,
die Ruhe ist schön, auch deine schöne Stimme soll sie nicht unterbrechen.

Wir haben Kontakt, ich weiß nicht weshalb,
du suchst den Kontakt, sag mir warum,
was ich denke und du schon längst weißt erklärt sich selbst,
und dennoch suchst du den Kontakt als erkläre sich nichts von selbst,
da war doch etwas oder nicht, ahnungslos, warum,
wir haben Kontakt, ich weiß nicht weshalb.

Ich habe deine Gefühle verletzt, du mir auch,
ich hatte Gefallen an meiner Wortwahl, du regtest dich auf,
eigentlich war es immer da, doch dieses Mal ein letztes Mal,
dieses Mal ein Ende ohne Wiederkehr,
lass uns leben ohne einander zu kennen und ohne voneinander zu wissen,
du bist Fehl am Platze, dass wusstest du, red mir kein Gewissen,
in meinem Herzen und Leben gab es kein Platz für dich,
in deinem Leben gab es Platz für mich, das interessiert mich nicht.

Und dennoch,
ich spüre Unzufriedenheit, Zweifel an meiner Tat,
hätte ich die Macht, so würde ich mit einer Tat diese Erinnerung
die ihren Namen trägt mit einem Trick beenden.



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