25.07.2014

Als ich sah

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Der Tag begann wie jeder andere soweit ich mich erinnern kann, wann er begann ist unbekannt, doch eines sei gesagt, egal wie dieser Tag beginnt und endet, wird es keinen Moment von Reue geben.

Heute wird es anders sein, mit offenen Augen und fixierten Blicken werde ich Menschen zu Stein werden lassen, egal ob sie allein, in der Masse oder alleine in der Masse stehen, jeden von ihnen werde ich einzeln hassen.

Sie haben Erwartungen von mir, ich entspreche einem Muster, alle zeigen auf mich, als wäre ich ein weltbekannter Filmstar oder Künstler,
nur mit dem Unterschied, dass sie geschockt sind, kein Autogramm wollen und mir nicht die Hand reichen.

Ich habe einen Drang, einen Traum, unausgesprochen sollen beide bleiben, denn interessiern tut es niemanden, also muss ich mitspielen, Gruppenzwang von außen, ich bin fleißig, Gehässigkeit kennt keine Pause.

Ihr wisst alles, dabei seid ihr blind, taub, ignorant, heuchlerisch, verlogen, selbstgerecht und die Letzten, die über mich urteilen dürfen, doch ich spiel jetzt mit, es ist erwünscht, sonst geht eure Idealvorstellung von Gerechtigkeit und Demokratie nicht auf.

Doch dann sah ich, und was ich sah, als ich es sah, ein Blatt mit Regeln, und was las ich da?

"Du darfst nicht mitspielen!"
"Du darfst nicht mitreden!"
"Du darfst nicht teilnehmen!"

Kommunikation kleingeschrieben, das Über-Ich hat gesprochen, unsere Vorstellung von Moral und Tugend ist im Medienschleim ertrunken,
und mit Freude überreiche ich euch nichts.

Der Tag begann wie jeder andere soweit ich mich erinnern kann, wann er begann ist unbekannt, doch eines sei gesagt, egal wie dieser Tag beginnt und endet, wird es wieder ein Tag sein, an dem wir beispielhaft versagt haben.   



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