09.11.2010

Gast Und Arbeit

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Gast Und Arbeit
 
Ich will die Welt drehen, bewegen und wenden
mit den Scheinen in Taschen, Verstand und Händen,
die meine Wenigkeit zu Kraft und Macht aufschwingen
ohne dabei Wissen zu besitzen,
ich kenne mich nicht aus mit Menschen und Dingen,
dafür habe ich Gold, Geld, Anlagen
und ich kann zu jeder Zeit auf meinem Thron sitzen,
dieser Mensch ist Ungeziefer, ruft den Kammerjäger,
zuerst jegliches Ungeziefer, dann wird er euch verjagen,
dachtet ihr, meine Diener, Diener mit Namen,
Namen kennen bedeutet nicht mehr als sie zu vergessen,
vergisst nicht, ich bin ein Unmensch
und ihr sollt zwischen meinen Füßen essen,
nur weil ich euch etwas zu werfe, heißt es nicht, dass ich an euch denk,
irgendwo müssen der Dreck und die Reste hin,
ob hin oder her, ich mach’s einfach, alles auf’m Boden ist verschenkt,
bitte verschluckt euch und erstickt erst wenn ich euch nicht mehr brauche,
ihr seit Arbeit und Zeitverschwendung,
wollt Rechte und habt dafür keine Rechtfertigung,
schaut nicht hoch, ich schaue nicht runter, ihr wollt an Fingern saugen,
ihr werdet es bitter bereuen und eure letzte Kraft werde ich euch rauben,
wie eine Wolke aus giftigen Dämpfen stiehlt ihr meine Luft,
ertränkt im Suff und verbreitet einen unangenehmen Duft,
das ist mein Haus, mein Schloss, geht zurück in eure Kluft,
niemand vermisst euch, weder morgen noch heut,
seht hin wo mein Finger deutet,
und erhört aus meinem Mund Geräusche,
ich suche nach Immunität gegen euch Seuche,
überall seid ihr, nicht nur in meinem Schloss und Haus,
wie eine Maus findet ihr überall Unterschlupf,
verschwindet, hier ist kein Platz, ihr seid kein Schatz,
nirgends wo bekommt ihr Freiheit und Schutz,
alles was ihr tut hat keine Zukunft,
legt euch hin sterbt, euer Leben ist für die Katz.     



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