21.10.2015

Monstergedicht

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Kurz mal leise! Im Dickicht,
da ist ein Monster, oder nicht?
Es knistert dort schon ziemlich lang
und mir wird so allmählich bang.

Hörst du nicht, dort kommt es her,
wie gern hätt ich jetzt ein Gewehr.
Es wird lauter, ach du Schreck,
Ich habe Angst, ich muss hier weg.

Dann kommt es schon hervorgekrochen,
ist es ein Monster oder Jochen?
"Jochen", sag ich, "altes Haus!"
"Schön, dich zu sehen, wie geht es Klaus?"

Jochen steht also vor mir.
Ist im Gebüsch doch ein Getier?
Nachdem ich mit dem Jochen sprach,
ließ das Knistern gar nicht nach.

Eins, zwei, drei, dann steht es dort,
in den Augen Lust auf Mord,
so hässlich und so riesengroß.
Jochen sagt mir, er muss los.

Auch mich hält hier nicht mehr soviel,
Es ist sehr ernst, das ist kein Spiel.
Das Tier rennt Jochen hinterher,
das Fliehen fällt ihm sichtbar schwer.

Schon packt es ihn und macht ihn platt,
dann frisst es ihn, ist es schon satt?
Hungrig guckt es mich nun an,
ich laufe los so schnell ich kann.

Eifrig rennt es hinter mir,
es ist so nah, das wilde Tier.
Dann stolper ich, der doofe Baum.
Ich wache auf, was für ein Traum!



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  • Stichwörter

  • Monster, Dickicht, Gebüsch, gruselig, Gruselgedicht, Monstergesicht, Schrecken, Getier, Tier, gefräßig, gefährlich, fliehen, fressen, Traum
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