24.06.2012

Draculana

()



Es war vor langer Zeit geschehen,
er hatte nach seinem Erbe gesucht,
in einem Wald sah er es dann stehen,
aber es schien, als wäre es verflucht.

Mystisch wirkte das dunkle Schloss,
im Garten waren Gräber angelegt,
ein Bach der in einen Brunnen floss,
sonst hatte sich gar nichts bewegt.

Die Grabsteine waren Hexenköpfe,
bestimmt mehrere hundert Jahre alt,
sie hatten züngelnde Schlangenzöpfe,
beim Anblick wurde ihm heiß und kalt.

Schwarze Rosen rankten an Mauern,
eine Frauenstatue zog ihn magisch an,
seltsam, so als würde sie trauern,
Draculana stand in Goldschrift dran.

Hatten seine Vorfahren hier gehaust? ,
Fledermäuse flogen auf, die Zeit rannte,
ein starker Windstoß kam angebraust,
er erschrak und der Himmel brannte. 

Ein riesiger Blutmond strahlte,
schwarze Spinnen wollten an ihn ran,

es wurde dämonisch höllisch,

als der Wind eine Art Pentagramm malte,
und die Statue tosend zu drehen begann.

Vor ihm stand jetzt eine Frauengestalt,
eine Schöne im schwarzroten Gewand,
ihre Augen starrten eiskalt,
und er hörte nur noch
willkommen im Draculanaland

Die Rosen färbten sich flammenrot,
das Brunnenwasser wurde zur Flut,
sie biss ihn leidenschaftlich in den Tod,

und rief:

"Dein Blut schmeckt aber köstlich,
irgendwie verwandtschaftlich gut".



Literatur News

Social Media

Letzte Einträge

Mein Werk eintragen!

- neu - bearbeitet

Gsf Buchtipp



Rezension

Aktionen / Gewinnspiele



Mein Gewinnspiel starten

Worthupferl


Mehr Worthupferl? Klick!

Verwandte Leseranfragen

Keywords

  • Stichwörter

  • Mystisch, Teuflisch, Blutmond, Dracula, Pentagramm, Grabsteine, Hexenköpfe, gruselig
nach oben