Bücher/Leseproben von Stefan Lamboury

Buch:
Schatten auf den Wegen des Lebens

erschienen 2017

ISBN:
978-3-7427-9133-7

Verlag:
neobooks

weitere Informationen:

Der Autor:

Ich wurde 1982 in Ahaus geboren, nach der Schule ging ich in ein Berufsbildungswerk, wo ich an einem Förderlehrgang F 1 teilnahm. Im Februar 2002 absolvierte ich dort erfolgreich meine Ausbildung zur Bürokraft. Nach der Ausbildung begann ich ein Fernstudium im Bereich Belletristik bei Schule - des- Schreibens, welches ich Ende letzten Jahres erfolgreich abschloss. Zuletzt erschien mein Psychothriller Zu Tode gequält bei neobooks.

http://stefanlamboury.de.to

Das Werk:

Mord, Untote, Stalking, und Perversion sind die Mittel mit denen Stefan Lamboury den Leser in die tiefsten Abgründe seiner Seele führt. "So schwarz wie der Umschlag ist auch die Stimmung, es geht um Krankheit, Wahn, Tod und Verbrechen." Westmünsterlandzeitung "Stefan Lamboury ist der neue Stern am Literaturhimmel". , Mr Wong Sally ist schwer krank, ihr Mann steht ihr während dieser Zeit bei, doch bald wird er feststellen, dass es noch viel schlimmer um sie steht, als er gedacht hat. Paul und Daniel gehen nachts auf den Friedhof um eine Mutprobe zu absolvieren. Dabei erwecken sie etwas, was besser nie in unsere Welt hätte gelangen dürfen. Ein Mann verbringt ein paar vergnügliche Stunden mit einer Frau und hat für sie eine besondere Überraschung parat. Hanna soll aus dem Gefängnis entlassen werden. Am Tag vor ihrer Entlassung fasst sie einen folgenschweren Entschluss. Karin erhält von einem Unbekannten Briefe mit makaberen Inhalten, schon bald muss sie feststellen, dass es sich um mehr als einen bösen Scherz handelt. Als Andrea mit ihrem Vater allein ist, erwarten sie die schlimmsten Stunden ihres Lebens. Karin wird von einem Unbekannten entführt und muss um ihr Leben bangen. Ein Mann wird von einem Geist heimgesucht, der ihm eine überraschende Botschaft überbringt. Vier Frauen werden von einigen Männern entführt die sich einen Spaß daraus machen sie wie Wild zu jagen. Nach außen hin lebt Carl ein normales etwas spießbürgerliches Leben, doch niemand ahnt, was mit ihm geschieht wenn es Nacht wird



Leseprobe:

Grace schlug die Augen auf, wo war sie? Verschwommen nahm sie die Umrisse eines Raumes wahr, aber sie würde keinen Cent darauf verwetten. Wie war sie hier her gekommen? Was war in den vergangenen Stunden geschehen? Sie wusste noch, dass sie in einem Lokal gewesen war und zwei Gläser Cocktail getrunken hatte. Das machte sie meistens ein oder zweimal die Woche, um abzuschalten, wenn der Arbeitstag besonders stressig gewesen war. Ihr war schwindelig, ihr Kopf fühlte sich an, als ob jemand mit einem Presslufthammer darin arbeitete. Sie berührte mit der linken Hand ihre Schläfe und fing an sie zu massieren.


″Wie geht es Ihnen, sind Sie in Ordnung?″, vernahm Grace eine Frauenstimme. Wer war das? Was hatte das zu bedeuten?


″Wo bin ich, was ist passiert?″, kam es aus ihrem Mund.


″Sie wurden von mehreren Männern entführt, ich bin vor zwei Tagen hier aufgewacht. Tut Ihnen der Kopf weh? Ist Ihnen schwindelig? Das kommt von den KO Tropfen. Man hat sie Ihnen in den Drink geschüttet.″, sagte die Frau.


KO Tropfen, Drink? Wovon sprach diese Person? Woher wusste sie, dass sie was getrunken hatte? Hatte sie etwas damit zu tun?


″Wer sind Sie? Woher wissen Sie von KO Tropfen, was hat das alles zu bedeuten?″, fragte Grace.


″Mein Name ist Ann Redwood. Vor zwei Tagen war ich im Twisty Up und habe dort ein paar Martinis zu mir genommen. Dann habe ich das Bewusstsein verloren, genau wie Sie und bin in diesem Raum wieder aufgewacht. Sie sind von den gleichen Männern entführt worden wie wir alle.″, antwortete Ann.


Männer, entführt, Ko Tropfen? Grace verstand die Welt nicht mehr. Warum sollte man sie entführen? Das ergab keinen Sinn. Sie kannte die Personen in diesem Raum nicht, sie war nicht reich und sie kannte keinen, der ein Motiv hätte ihr das anzutun. War das hier ein Traum? Lag sie in ihrem Bett und schlief? Wie war sie nach Hause gekommen? Sie konnte sich nicht daran erinnern in ein Taxi gestiegen zu sein. Und wenn sie sich ihren Zustand ansah, dann war sie mit Sicherheit nicht mit dem Auto gefahren. Hatte sie so viel getrunken? Sie betrank sich doch sonst nicht. Wie hatte das passieren können?


″Es wird Ihnen gleich besser gehen, glauben Sie mir. Sie sind verwirrt, aber das wird in den nächsten Minuten vergehen.″, sagte Ann.


Grace drehte den Kopf zur Seite, was von einem stechendem Schmerz begleitet wurde, der von ihrem Hinterkopf, bis in die Stirn zog. Grace kniff die Augen zusammen was würde sie jetzt für eine Aspirin geben? Verschwommen nahm sie weitere Personen wahr. Wer waren die Leute? Sie versuchte sich aufzusetzen brach aber schon beim Ansatz des Versuches zusammen. Ihr Schädel schien zu explodieren.


Ann legte ihr eine Hand auf die Schulter und sagte: ″Bleiben Sie ruhig liegen. Sie sollten sich nicht überanstrengen, es wird Ihnen in ein paar Minuten besser gehen.″


Als Grace die Augen schloss, ließen die Schmerzen ein wenig nach.


″Wasser.″, flüsterte Grace.


Ann brachte ihr Gesicht ganz nah an Grace heran, sodass sich ihre Nasenspitzen berührten und fragte:″Wie bitte? Ich habe Sie nicht verstanden.″


″Wasser.″, wiederholte Grace.


″Arlett, geh an die Tür und ruf die Aufseher, wir brauchen Wasser.″, sagte Ann.


Arlett trat an die Tür und schrie: ″Hallo Aufseher, kann mal jemand von euch hier runter kommen, wir brauchen Wasser, wir brauchen Wasser.″


Nach zwei Minuten vernahm Arlett das Quietschen einer Tür begleitet vom Klimpern eines Schlüsselbunds. Das Geräusch von Schritten drang zu ihnen hinüber, jemand kam.


Ein großer Mann mit kurzen schwarzen Haaren und einer grünen Armeeuniform trat an die Zellentür. In der rechten Hand trug er eine MP. Er sah Arlett mit hämischen Grinsen an und fragte:″Was ist los?″


″Wir brauchen bitte etwas Wasser .″, sagte Arlett.


Der Soldat machte auf dem Absatz kehrt und ging hinaus. Kurze Zeit später kehrte die Wache mit einer Feldflasche zurück, die er ihnen durch das Gitterfenster reichte.


″Danke.″, sagte Arlett.


Sie schraubte den Verschluss los und setzte Grace die Flasche an den Mund. Sie trank kleine Schlücke, und neue Kraft durchströmte ihren Körper.


″Haben Sie eine Aspirin?″ fragte Grace. ″Mein Kopf brummt, als würde ein Güterzug darin herumfahren.″


″Tut mir leid wir haben keine Medikamente.″, antwortete Arlett.


Langsam kehrten Grace Erinnerungen zurück zu dem Mann. Da war ein Mann gewesen im Twisty Up ein hochgewachsener braungebrannter Mann mit kurzen braunen Haaren in Armeeuniform. Es war dieselbe olivgrüne Farbe gewesen, die auch der Mann getragen hatte, der ihnen das Wasser brachte. Der Typ im Twisty Up hatte ihr einen Martini ausgegeben und ihr zu geprostet. Es war ihr ein wenig unangenehm von einer wildfremden Person etwas ausgegeben zu bekommen, aber sie wollte ihm nicht vor den Kopf stoßen, deshalb hatte sie angenommen. Was war danach geschehen? Ihr war schwindelig geworden. Auf dem Weg zur Toilette hatte sie das Gefühl, als ob die Kneipe sich um sie herum drehte. Sie hatte sich eine Hand voll Wasser ins Gesicht geschüttet, in der Hoffnung, dass es ihr dann besser ging. Sie war nach draußen gegangen, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Als sie auf dem Parkplatz zu ihrem Auto gegangen war, war die Umgebung angefangen vor ihren Augen zu verschwimmen. Was war dann geschehen? Sie wusste es nicht. Wahrscheinlich hatte sie das Bewusstsein verloren. Sie war in diesem Raum wieder aufgewacht, was hatte man mit ihr vor? War sie von Terroristen entführt worden? Oder von Menschenhändlern? Im Geiste sah sich bereits irgendwo in New York oder L.A auf dem Straßenstrich stehen. In einem derart kurzen Rock, dass jeder wenn sie sich bückte ihren Tanga betrachten konnte. Sie sah sich nackt auf den Rücksitzen von fetten schmierigen Typen liegen, die nach Schweiß und Zigarrenqualm rochen und mit ihrem getunten Wagen die Straßen nach einem kleinen Abenteuer absuchten. Ekel stieg in ihrem Innerem auf und ihr Herz legte einen Zahn zu.

″Weiß einer von Euch was die mit uns vorhaben?″, fragte Grace.

″Keine Ahnung und ehrlich gesagt will ich da auch nicht drüber nachdenken. Wahrscheinlich sind es Terroristen, die die Regierung erpressen wollen.″, antwortete Sally. ″Entschuldige bitte, ich habe mich noch nicht vorgestellt, mein Name ist Sally Redwood, wie der Rest von Euch war auch ich im Twisty Up, bevor ich hier wieder zu mir gekommen bin.″

″Weiß jemand von Euch wo wir sind?,″ fragte Ann.

″Nein.″, kam es wie aus einem Mund.

Grace erhob sich und trottete wie ein Tiger im Käfig auf und ab. Sie musste hier raus. Die Enge, der Geruch nach Schweiß, Urin und Kaviar der von dem alten Blecheimer ausging, welcher in der linken hinteren Ecke stand, dass alles machte sie wahnsinnig. Ihre Finger trommelten auf ihren Oberschenkel, während sie ihre Schritte beschleunigte. Grace drehte sich um und warf sich mit der linken Schulter gegen die Tür. Sie bekam die Klinke zu fassen und rüttelte daran, nur um festzustellen, dass sie sich nicht öffnen ließ. Mit Fäusten hämmerte sie auf die schwere Eichentür ein und schrie: Lasst mich raus ihr verdammten Schweine, lasst mich hier raus.″ Heiße Tränen liefen ihren Wangen hinab und ein lautes Schluchzen entwich ihrer Kehle. Arlett sprang auf, eilte auf Grace zu und versuchte ihr einen Arm um die Schultern zu legen. Doch Grace schüttelte ihn ab und schrie: Lass mich Ruhe, ich will hier raus, ich will hier sofort raus.″

″Beruhigen Sie sich, seien Sie doch vernünftig.″, sagte Arlett.

Arlett packte Grace an den Schultern und drehte sie herum. Eine Fratze aus Zorn, Angst und Verzweiflung blickte Arlett entgegen.

″Sie werden uns auf den Strich schicken , sie werden uns zu ihren Sexsklaven machen wir müssen hier raus, wir müssen hier raus.″

Eine schallende Ohrfeige ließ Grace verstummen.

Ein leises Wimmern entwich Grace Kehle. Arlett nahm sie in den Arm und sagte:″Bleiben Sie ganz ruhig, wird werden eine Lösung finden, irgendwann machen sie einen Fehler, den wir zur Flucht nutzen können.″ .



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