Bücher/Leseproben von Stefan Lamboury

Buch:
Die Frau aus dem Wald

erschienen 2017

ISBN:
978-3-7427-7349-4

Verlag:
neobooks

weitere Informationen:

Der Autor:

Stefan Lamboury wurde 1982 in Ahaus geboren, nach der Schule ging er in Berufsbildungswerk, wo er an einem Förderlehrgang teilnahm. Im Februar 2002 begann Stefan eine Ausbildung zur Bürokraft, welche er Ende Januar 2005 erfolgreich abschloss. Im Dezember 2005 begann Stefan ein Fernstudium bei der Schule - des - Schreibens, welches er Ende 2007 erfolgreich absolvierte. Noch während seines Studiums veröffentlichte Stefan erste Kurzgeschichten in Zeitschriften und verschiedenen Ebookverlagen. Seit 2011 ist er außerdem als Gebrauchtwarenhändler tätig. Zuletzt erschien sein Werk Schatten - auf - den - Wegen des Lebens bei neopubli und amazon.

http://stefanlamboury.de.to

Das Buch:

Ein paar Jugendliche übernachten in einem Wald, in welchem vor vielen Jahren ein unfassbares Verbrechen geschehen ist. Sie ahnen nicht, dass der Geist der toten Frau noch immer in diesem Wald lauert.



Leseprobe:

Mein ältere Bruder erzählte mir die Geschichte eines Abends beim Feuerschein des Kamins. Das Licht im ganzen Haus war aus und meine Eltern waren ausgegangen. Wir lebten weit außerhalb der Stadt. Der nächste Ort war sechs Kilometer von uns entfernt, er hieß Herdt und war eher ein kleines Dorf als eine Stadt. In Herdt gab es eine Kirche, einen Supermarkt und einen Bäcker. Mein Bruder und ich mussten jeden Tag mit dem Rad sechs Kilometer nach Herdt fahren um den Bus um 7:30 Uhr zu bekommen, der uns zur Schule fuhr. Wir gingen auf die Josefsgrundschule nach Altstedt. Die meisten Stadtkinder oder Leute die durch unseren Ort fuhren und mit denen wir sprachen sagten, dass sie hier noch nicht einmal begraben sein wollten. Aber mein Bruder und ich fanden es cool. Wir konnten Vögel beobachten, es gab sogar einen richtigen Urwald in welchem man sich wenn man nicht aufpasste leicht verlaufen konnte. In diesem Wald hatten mein Bruder und ich diesen Sommer eine verlassene Hütte gefunden. Sie war etwas verwittert, aber mit ein wenig Fleiß und Geld konnten wir sie schnell wieder herrichten. Die Hütte war kahl als Fenster dienten schwere Schwingtüren, die man von außen mit einem Riegel versehen konnte. Ein paar Dachlatten fehlten, die mein Vater an seinem freien Wochenende schnell ausgebesserte hatte. Heiko und ich gingen ihm dabei zur Hand, sodass die Sache schnell erledigt war. Unsere Mutter stellte uns ihre alten Klappstühle und einen alten Gartentisch, der vor etlichen Jahren noch bei uns auf der Terrasse gestanden hatte zur Verfügung, jedoch mussten wir ihr versprechen, dass wir kein Feuer im Wald machten. Das hatten wir auch nicht vor. Jedoch gab es unweit unsere Hütte eine Feuerstelle, wo wir ganz legal ein Lagerfeuer oder einen Grillabend mit Freunden veranstalten konnten.

Eines Abend wir saßen mit ein paar Freunden an unserem Grillplatz und grillten ein paar Würstchen, da sagte mein Bruder: „Wisst ihr was hier im Wald geschehen ist?“

„Nein was?, fragten Jakob und ich.

„Vor 100 Jahren wurde eine Frau von drei Männern hier in diesem Wald vergewaltigt und ermordet. Die Täter sind nie gefunden worden. Man fand die Leiche der Frau nackt und mit abgetrenntem Kopf gar nicht weit von unserer Hütte entfernt. Manche Leute behaupten, dass sie die Frau Nachts manchmal schreien hören, besonders während einer klaren Vollmondnacht so wie dieser. Die Leute erzählen sich, dass sie jeden umbringt, der ihr über den Weg läuft, so lange bis sie die Männer gefunden hat, die sie vergewaltigt und verstümmelt haben.“



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