Mittwoch, 23 Mai 2012
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Schicker-Interview mit Herrn Heckenhauer zur WM 2010
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Piepmatz DesignNachdem die Spanier nach einer überzeugenden Leistung im Finale gegen Deutschland den Europameisterschaftstitel gewinnen konnten, steht die Frage im Raum, welche Nation bei dem nächsten großen internationalen Turnier, nämlich der Weltmeisterschaft in Südafrika, eine dominierende Rolle spielen und damit den Pokal mit nach Hause nehmen könnte. Wen anderes als Hans Heckenhauer sollte man zu diesem Thema befragen. Wir sind stolz, dass wir es geschafft haben, dieses Urgestein vor das Mikrofon zu bekommen:

Schicker: Herr Heckenhauer! Die Europameisterschaft ist Vergangenheit. Die Fußballbegeisterten schauen in die Zukunft und sind sehr gespannt, wie die nächste Weltmeisterschaft verlaufen wird. Glauben Sie, dass Spanien auch eine entscheidende Rolle beim Kampf um den WM-Pokal spielen wird oder haben sie ein anderes Land auf der Rechnung?

Heckenhauer: Gut, die Spanier haben nicht schlecht gespielt, aber 2010 werden sie den Titel nicht mit nach Hause nehmen. Ich glaube, dass Sie im Finale gegen eine andere Nation verlieren werden.

Schicker: Eine andere Nation? Machen Sie es doch nicht so spannend, Herr Heckenhauer. Von welchem Land sprechen Sie denn?

Heckenhauer: Also gut. Ich werden Ihnen den Sachverhalt erläutern. Es wird eine Nation höchstwahrscheinlich Weltmeister werden, mit der zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand rechnet. Es wird Neuseeland sein!

Schicker: Wie bitte??????? Neuseeland??????? Wie kommen sie denn darauf. Das ist doch überhaupt keine Fußballnation!

Heckenhauer: Ja, noch nicht. Aber wenn die Viehfa erstmal die Spielberechtigungen für die Schafe erteilt hat, dann ist das neuseeländische Nationalteam nicht mehr zu schlagen.

Schicker: Schafe? Wovon sprechen Sie? Werden Sie mal bitte konkreter.

Heckenhauer: Schauen Sie. In Neuseeland leben Millionen von Schafen. Daraus wird dann ein schlagkräftiges Team gebildet, das die Abseitsfalle perfektioniert. Es wird lediglich ein menschlicher Mitspieler benötigt, der den Beruf des Schafhirten erlernt hat. Aber davon gibt es in diesem Land ja reichlich. Dieser Spieler, der bspw. die Position des Torhüters übernimmt, muss die Schafe wieder zu ihren jeweiligen Positionen leiten, nachdem sie die Abseitsfallen aufgestellt haben und das Spiel unterbrochen wurde.

Schicker: Abseitsfalle? Wie soll die genau aussehen?

Heckenhauer: Nun. Wo ist denn auf einem Fußballplatz meist der schönsten Rasen?

Schicker: Keine Ahnung!

Heckenhauer: Im Mittelfeld natürlich, da vor den beiden Toren viel herumgerannt wird und dadurch der Rasen in Mitleidenschaft gezogen wird. Also laufen die Schafe grundsätzlich in Richtung Platzmitte, da sie dort das beste Gras zu fressen bekommen und stellen so ihre Gegner ins Abseits. So können die Neuseeländer jeden Gegner ausschalten. Auch die Spanier werden an der Abseitsfalle verzweifeln und den Pokal schließlich nicht gewinnen. Der Weltmeister 2010 wird also Neuseeland heißen.

Schicker: Ja, jetzt, nachdem Sie mir das alles verdeutlicht haben, verstehe ich, was Sie meinen! Man kann immer wieder von Ihnen lernen, Herr Heckenhauer. Sie sind einfach ein richtiger Fachmann. Vielen Dank, dass Sie etwas von Ihrer knappen Zeit entbehren konnten und mit uns gesprochen haben.

Heckenhauer: Nichts zu danken. Immer wieder gerne!

Schicker: Auf Wiedersehen!

Heckenhauer: Wiedersehen!


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Kommentar von Bruno:
(09.08.2008 um 16:06 Uhr)

Ein Spitzeninterview. Genau mein Ding!