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Freunde der Kurzgeschichten werden es lieben ...

Kurzgeschichten
Wenn Sie kein Freund von ellenlangen Romanen sind, dann kommen Sie hier auf Ihre Kosten.

Kurzgeschichten nehmen weder beim Lesen noch beim Selbstschreiben viel Zeit in Anspruch und können dennoch unterhaltsam sein.

Wenn Sie selbst eine Kurzgeschichte geschrieben haben, können Sie sie jederzeit hier einstellen. Kommentare zu den Stories können von den Nutzern abgegeben werden. So können Sie die Meinung anderer User über Ihre Geschichte erfahren.

Haben Sie noch keine Geschichten geschrieben, hoffen wir, Sie dazu motiviert zu haben. Wer weiß? Vielleicht schlummert ein Talent in Ihnen.

Interview mit Lea Korte

News von Gedanken sind frei Redaktion

Hallo Frau Korte. Es freut uns sehr, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben und so unsere Besucher und wir etwas über Ihre Arbeit als Schriftstellerin erfahren können.

Gsf: Wie hat denn bei Ihnen alles angefangen? Haben Sie Ihre Leidenschaft für die Schreiberei in der Schule entdeckt oder entwickelte sich das Ebnen Ihres Weges zur Schriftstellerin ganz anders?

Frau Korte: Mit dem Schreiben habe ich schon sehr früh angefangen, bereits zur Schulzeit, um genau zu sein. Zunächst waren das Kurzgeschichten für die Schülerzeitung und mit Anfang 20 hatte ich die ersten Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften. 1996 ist mein erster Roman erscheinen. Es war ein Frauenroman im Heyne-Verlag unter einem anderen Pseudonym.

Gsf: Ihr aktuelles Werk hat uns Ihr Verlag freundlicherweise für eine Aktion auf unserer Seite als Preis zur Verfügung gestellt. Erzählen Sie uns bitte kurz, worüber Ihr Roman ´Die Maurin´ handelt.

Frau Korte: Da zitiere ich am besten Frau Alexandra Plath, die eine sehr schöne Zusammenfassung bei amazon geschrieben hat:

Ende des 15. Jahrhunderts befindet sich Andalusien im Umbruch. Die Reconquista, die Rückeroberung des maurischen Spaniens für die christliche Krone, geht in ihre letzte Phase und es kommt zu erbitterten Kämpfen zwischen Mauren und Kastiliern. Vor diesem Hintergrund spielt Lea Kortes Roman über die junge Frau Zahra as-Sulamis, die aufgrund ihrer Familiensituation zwischen die maurisch-kastilischen Fronten gerät.

Zahra führt in Granada ein wohlbehütetes, häusliches Leben im Kreise ihrer muslimischen Familie. Doch drei Tage der Woche verbringt sie als Hofdame Aischas, der Sultanin von Granada, in der Alhambra, was ihr neben ein bisschen Freiheit auch Einblick in die erneut aufkeimenden Feindseligkeiten zwischen Christen und Mauren bietet. Nicht nur wird Zahra in die Machtkämpfe innerhalb der Sultansfamilie hineingezogen, auch in ihrer eigenen Familie bilden sich erbitterte Fronten. Sie wird von Aischa auf eine heikle Mission geschickt, die ihr zwar endlich ein wenig Freiheit beschert, sie aber gleichzeitig in Schwierigkeiten mit ihrem strengen Vater bringt. Denn dieser will Zahra schnellst möglichst verheiraten und ihrem Drang nach Selbstbestimmung ein Ende setzen. Doch die temperamentvolle Zahra bricht wiederholt aus dem ihr zugewiesenen häuslichen Leben aus. Dabei kreuzen sich ihre Wege immer wieder mit denen des kastilischen Adligen Gonzolo und dessen Bruder Jaime, die eine unausweichliche Anziehungskraft auf sie ausüben.

In farbiger Sprache und lebendigen Bildern erzählt Lea Korte von Kämpfen und politischen Wirren, vom Drang nach Selbstbestimmung und Freiheit, von Leidenschaft und der großen Liebe. Dabei gelingt es der Autorin, die Handlung und Figuren geschickt in die historischen Gegebenheiten zu integrieren, die gut recherchiert und präzise dargestellt werden. So bietet die Lektüre einen interessanten Einblick in die letzte Phase der Reconquista zwischen 1478 und 1492. Abgerundet wird der Roman von einer Zeittafel, Stammbäumen, einem Glossar und Personenverzeichnis.

Gsf: Das Cover der ´Maurin´ sieht wirklich gelungen aus. Wenn man das Buch in den Händen hält, ist man sehr beeindruckt. Wer war für die Covergestaltung verantwortlich?

Frau Korte: Das Cover ist immer Verlagssache, und in der Regel hat man da als Autor auch keine Mitsprache. Auch ich finde das Cover schön, vor allem die Farben.

Gsf: Haben Sie neben Ihrem neuen Werk noch weitere historische Romane geschrieben? Wie sind Sie darauf gekommen, sich dieser Sparte zu widmen? Hatten Sie schon immer ein ausgeprägtes Interesse für Geschichte?

Frau Korte: Zuvor habe ich die Lebensgeschichte von Catalina de Erauso in dem Roman „Die Nonne mit dem Schwert“ verarbeitet, und zusammen mit einigen Kollegen der Autorenvereinigung Quo Vadis an der Anthologie „Das steinerne Auge“ mitgeschrieben. Früher habe ich auch andere Romane veröffentlicht, vor allem Frauenromane, auch einen Entwicklungsroman und ein Sachbuch, aber das historische Genre hat mich schon als Jugendliche fasziniert. Ich finde es unheimlich spannend sich vorzustellen, wie das Leben damals war oder man selbst vielleicht damals gelebt hätte!

Gsf: Wenn von Ihnen ein neuer Roman veröffentlicht wird, wie sieht dann genau das Marketing aus? Kümmert sich alleine der Verlag darum oder werden Sie diesbezüglich auch aktiv?

Frau Korte: In der Regel ist dies reine Verlagssache. Bei der „Maurin“  bin ich zum ersten selbst ein bisschen aktiv geworden: Ich habe mir eine neue Webseite machen lassen, mich bei twitter und facebook angemeldet – und darüber viele interessante Kontakte knüpfen können.

Gsf: Wie stehen Sie zur Form der Bücherpräsentation durch Lesungen? Unsere Besucher wären sicherlich sehr begeistert, ´Die Maurin´ von Ihnen persönlich in einer Lesung vorgestellt zu bekommen. Ist so etwas in Planung?

Frau Korte: Im Mai habe ich eine große Lesereise durch acht Bundesländer gemacht, die mir riesig viel Spaß gemacht hat. Auf meiner Webseite sind ein paar Fotos davon zu sehen. Im Herbst werde ich wieder einige Lesungen machen, aber es werden sicher weniger werden, weil die Kinder mich trotz des wirklich hervorragenden Einsatzes meines Mannes schon ziemlich vermisst haben. Die Daten werden gegen Ende des Sommers nach und nach auf meiner Webseite eingestellt werden.

Gsf: Gibt es von einem Ihrer Romane auch ein Hörbuch oder liegen Ihre Werke lediglich in geschriebener Form vor?

Frau Korte: Bisher gibt es noch kein Hörbuch; aber was nicht ist, kann ja noch werden. ;-)

Gsf: Haben Sie bereits ein weiteres Werk in Bearbeitung? Wann können wir die nächste Veröffentlichung von Ihnen erwarten?

Frau Korte: Ja, ich habe etwas Neues in Planung, und ich hoffe, dass mein neuer historischer Roman spätestens 2012 erscheinen wird.

Gsf: Was können Sie unseren Usern empfehlen, die beabsichtigen, ebenfalls eine Autorenlaufbahn einzuschlagen? Worauf muss man achten, wenn man seine Ziele in dieser Branche erreichen möchte? Welche Fehler sollte man vermeiden?

Frau Korte: Vor allem sollte man sich von Rückschlägen und Durststrecken nicht frustrieren lassen, sondern Ausdauer und ein dickes Fell mitbringen! Weit wichtiger als „das große Talent“ ist, meiner Ansicht nach,  Fleiß, Disziplin und „auf dem Boden bleiben“. Und damit habe ich zugleich auch schon auf die Fehler angespielt, die man vermeiden sollte! ;-)

Gsf: Wir bedanken uns recht herzlich für das Interview. Es hat uns sehr gefreut, so interessante Informationen über Sie und Ihre Tätigkeit erfahren zu dürfen. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass wir uns mal wiedersehen bzw. -lesen.

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