Samstag, 4 Februar 2012
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Dialog allein
(Autor: )

Piepmatz DesignEs ist nun passiert,
meine Hand war schneller als mein Verstand es je sein kann.

Warum so nervös,
warum erbost, das Los hast du gezogen,
du weißt, dass du so dein Problem nicht löst
oder dich von irgendwas löst oder erlöst.

Du Mistkerl verherrlichst auch noch meine Tat,
und lachst laut und lästernd seit diesem frei Tag,
weil ich weiß, dass du mein Leiden magst,
und sonst so manches in meinem Leben vermagst.

Plötzlich bist du sicher, bist du sicher,
ich versichere dir, du bist es nicht,
deshalb bin ich hier, du bist stark durch mich,
hör weiter zu, tu was ich sag, und du verlierst mich nicht.

Ich bin so lange ohne dich ausgekommen,
war stark zwischen Verrückten und Frommen,
bist du dran bin ich benommen,
erlegt, gelähmt, du hast so oft gewonnen.

Jetzt reden wir, ich sag dir,
es geht dir gut und besser wenn ich dabei bin,
überleg was du erlebt hast, ich bin in dir drin,
ohne mich hat dein Leben nur halben Sinn,
also sei dankbar und ich bleibe unantastbar,
aber wenn du versagst, ist dein Tag mein Tag,
dass ist die Wette, wenn ich dich in letzter Sekunde rette.

Nun willst du mit mir spielen
Und dein Sieg ist nie zu viel,
so, dass du dein Ego-Nil nicht mehr hemmst
und mich mit deinem Ego überschwemmst.

Du siehst das falsch guter Nachbar und Freund,
ich frag mich was du glaubst und träumst,
ich bin hier nicht der Böse, nicht der Feind,
was ich bloß verrichte ist nicht gut und rein.

Die Hand geballt formt eine Faust,
Teufel komm raus,
du trägst viele Namen,
und bekannt ist dein Name unter allen Ahnen.

Der Wolfes Gang von Goethe
Klingt aus dir deutlich heraus,
leg sie beiseite die Flöte,
und misch keine Vergangene Geschichte rein aus,
meine Ambitionen sind durch aus anmaßend,
sowohl im Haus oder auf den Straßen.

Wie weit erinnerst du dich zurück
Du verrückter wilder Hund mit Blut auf dem Mund
Und Blutrauschergüssen tief im Schlund.

Du beschuldigst mich, du Feigling,
zu feige zu streiten, was für eine Pleite,
ich nahm die stählerne Leitung,
und machte daraus eine Folter,
lang, hart und schwer, was war das für eine Peitsche.

Diese Person war sehr alt, nach deinem Erwachen schwer verletzt,
sie hat mich darauf verklagt und ihren Sohn und Anwalt auf mich gehetzt,
du hast dich versteckt, verschätzt, mein Anwalt hat sich überschätzt,
jetzt stecke ich hier fest und fühle mich wie ein Fisch im Netz.

Stell dich nicht so an,
wo ist der starke Mann von nebenan,
der einstecken, ausholen und austeilen kann.

Sprich nicht, sag nichts, bleib in deinem Dickicht,
rede von Glück, dass ich dich nicht erstechen kann,
du, der alles ist außer Mensch und Mann.

Das war’s noch nicht, mein Ende steht noch nicht an zu beginnen,
die Alte und ihr Sohn werden nicht ihren Sieg gewinnen,
dafür bin ich zu wach, und der Drache in mir
kann nicht wie jedes Tier dressiert und gebändigt werden,
ich werde hier rauskommen mit dir und die zwei mit diesen Händen lebendig beerdigen.


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