Mittwoch, 23 Mai 2012
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Das Licht
(Autor: ) Gedichtaktion August 2010

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Das helle Licht es weicht der Nacht,

der Himmel, er brennt lichterloh,

und färbt die Welt in dunkles Rot,

die Dunkelheit trägt alles fort,

und hüllt die Häuser in düstre Pracht,

Stille herrscht an jedem Ort.

 

Ein kalter Wind weht durch den Garten,

trägt die bösen Geister herbei,

ihr Lachen wie ein dumpfer Schrei,

der durch die Nacht gen Himmel hallt,

kaum bereit darauf zu warten,

bis sich das Dunkle im Menschen ballt.

 

So bring ich dir das Böse heim,

mein Ziel, dein Leben schwer zu machen,

nehm' fort mit mir, dein helles Lachen,

grausam der Fluch, den ich dir bring',

nehm' alles mit, den lichten Schein,

ich lass' die Qualen kling'.“

 

Plötzlich bricht ein Leuchten den Bann,

die Stille vernichtet von lauten Knall,

die Dunkelheit nur noch Rauch und Schall,

die Straßen belebt und voller Menschen,

ausgelassen und laut, sodass man schon von fern hören kann,

wie sie sich ein frohes Neujahr wünschen.


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