Zerstörung der Plünderung des Wortes
(Autor: HarryKlopperson)
Tief hinab hinter vergessenen Türen,
wo keine Seele sich jemals verirrt,
kauern Erinnerungen wartend und leise,
schicken verschollene Gedanken auf die Reise,
einer Welt freudvoll erhaben initiiert,
was weder ist oder war zu spüren.
In Düsterheit und vergangenem Staub
eine Ruine umwunden von Dämmerlicht,
ragt trostlos aus rissigem Gestein trotzend heraus,
wo ein Lebensschauspiel unter schweigendem Applaus,
als Stückwerk unvollendeter Taten zerbricht,
vorige Worte sinnieren Ihren Verlaub.
Samtpfotenleise schleicht die Stille,
gleichgültig über geschlossenen Mündern
und stellt die Frag ungefragt in den Raum,
ob nicht alles, was geschehen war, nur ein Traum?
Wo ist die Umkehr in Worten zu plündern,
wenn man Sie braucht, als letzten Wille.
Die Ahnung genehmigte sich einen Schluck,
aus einem wortüberlaufenden Glas,
in Anhörung vom mutmaßlichen Schweigen,
tänzelte zwischen jenen hin und her im Reigen,
legte wunde Wörter offen, die zuvor niemand las.
Das Wort, das Bild, der Mensch zerbrach im Nachdruck.
HarryKlopperson, 2011


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