Welthunger
(Autor: PeterOebel)
Unbeirrbar wächst jäh der Hunger
Millionen Seelen schreien nach Brot
immer lauter schallen die Rufe
ja sterben Kinder in derartiger Not
Was jenen Alltag nun ausmacht
ist nicht hier sondern vielmehr dort
dicht verschleiert sind unsere Blicke
wir kennen ihn nicht mal diesen Ort
Auf fetten Polstern unser Reichtum
der jegliche Liebe lässt erkalten
was kümmert es den satten Bürger
wenn starke Stürme draußen walten
Unerschütterlich wächst der Hunger
Millionen Menschen in größter Not
beruhigend für den genährten Bürger
auch diesen Ruf holt bald der Tod
Mauern erbauen wir statt Brücken
um unseren Reichtum zu erhalten
wir gönnen uns das tägliche Brüsten
wie gut wir Armut doch verwalten
Dort all die unterernährten Körper
hier das Übergewicht der Satten
wo unser Licht wohl walten müsste
wirft Ignoranz nur finster Schatten
Träumen wir weiter in unsrem Bette
schlafen den tiefen Schlaf der Macht
morgen erhebt sich die mutlose Masse
und irgendwann dann ist es vollbracht
Ihr Kommentar ...
Kommentar von surfer:
(21.02.2012 um 16:56 Uhr)
wie wahr wie wahr :(


Fieberträume
Das Leben einer Katze
- Wettbewerb
- Aktion