Gedichte > philosophische Gedichte
22.02.2012

Das Ich
(Autor: )

Piepmatz Design

Immer wieder steht uns die Frage im Weg,

was genau unser ureigenes Ich ausmacht.

Doch wir Seelen können es nicht erfahren.

 

Wir kennen es doch kaum das eigene Ich,

das zu bestreiten wäre wohl nur vergeblich.

Als Fremdling wohnt es in unserm Inneren.

 

Auch Gefangene sind wir in unserem Ich,

real vermögen wir das nicht zu verneinen.

Ja wir verspüren die Fesseln in aller Enge.

 

Befreundet sind wir mit dem eigenen Ich,

da sollten wir nicht überaus widersprechen.

Es stört uns wenig seine Fremdartigkeit.

 

Wir führen täglich Krieg mit unserem Ich,

zeitlebens spiegelt das die Wirklichkeit.

Mal sind wir die Sieger und mal Verlierer.

 

Recht wandelbar ist unser ureigenes Ich,

es verändert sich und auch gleichsam uns.

Das kann nur begrenzt in Freiheit münden.




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