Gedichte > mythische Gedichte
16.01.2010

Nachtzwang
(Autor: )

Piepmatz DesignDie Nacht erweitert Grenzen,
auch lichtlos, kann die Dunkelheit nicht fesseln,
eine Wand sein, oder eine Kette mit viel zu festen Fesseln,
die zu kurz sind, um einen Fleck zu verlassen.

Die Zeit ist wie gestreckt, sichtbar verzerrt,
plötzlich mit Klang, ich hab das gehört,
der Wolf da hat's mir erzählt,
mich erwählt, obwohl mir Kenntnis fehlt,
und ich ihm nur Geduld jetzt stehle.

Den Mond sehe ich mit neuen Augen,
die Sonne strahlt auch jetzt, ihr sollt mir glauben,
Sterne hängen an Wurzeln und Ästen,
und ich pflücke sie, als wär'n sie Trauben.

Die Nacht hat mich erweckt,
mich gepflegt, gereinigt von Dreck,
ich liege auf dem Dach,
schaue hoch empor,
die Nacht ist mir jetzt in Aug und Ohr




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