der Tod
(Autor: Petramjansen)

gehen und nicht bleiben,
doch wohin ?
Die Uhr zeigt noch ein paar Stunden,
einige Jahre gilt es zu überrunden,
Dasein ist wie Warten auf den Tod,
die Liebe, die ist schwarz und rot
einmal Probeliegen an dem Ort der Ruhe,
ein Fußstapfen setzend in den Sumpf,
der Kopf ist schwer, wiegt soviel wie eine volle Truhe,
was da läuft, ist nur der stumpfe, leere Rumpf
die Blüten verwelken bevor sie aufgegangen sind,
der Winter, der geht nie vorbei,
der Fluss des Lebens ist ein gebranntes Kind,
hört denn niemand, niemand diesen Hilfeschrei ?
schau dem Raben in die Augen,
er zeigt die Spur der Vergänglichkeit,
Mutlosigkeit, Dunkelheit, Leid will saugen,
Herr, Meister - ich bin bereit !
welche Wahrheit wird da warten,
erleichternd, lockend - der wahre Garten,
blühend, bunt und voller Wärme,
dahin , dorthin - gerne !
Der Kopf ist leicht und frei, befreit von wirrem Wahr,
endlich, endlich ist die Stille da,
ja was, was ist denn da ?
Es war ein böses, schweres Jahr...
©
Petra M. Jansen /
LiteraTour.Poetic.Text
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