Vor dem Tore
(Autor: HarryKlopperson)
Wohin mag des Tores einsam' Weg führen?
Eine Stimme flüstert leis': "Ich weiß es nicht!"
Kann dein Herz den zarten Hauch spüren?
Er webt sich schmiegsam über dein Gesicht!
Mag die ergraute Zeit ruhn im müden Tage,
verlassen und belassen das Gassenstück,
fragil lächelt die getupfte Natur in Jade,
versonnen erwidert dein Herzensglück.
Möge das graue Jetzt den Farben weichen,
welche die Sehnsucht mit Träumen nuanciert,
ein kleiner Moment solle für immer reichen,
ein besinnliches Flüstern dem Herzen dediziert.
Obgleich die Farben fortwährend schattieren,
und unzählig die Bilder eines Lebens sind,
möge jedes Zurück die Innenwelt sedieren,
im Traum erspürst du den schmiegsam' Wind.
HarryKlopperson 10/2010


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